Parkettpflege Tipps

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Parkett zählt zu den beliebtesten Fußbodenbelägen. Es sieht edel aus und bleibt dem Hausbesitzer bei der richtigen Qualität lange erhalten. Ein Qualitätsparkett stellt eine teure Anschaffung dar. Daher erweist es sich als umso wichtiger, den Bodenbelag adäquat zu pflegen. So erhält er sich sein edles Aussehen ein Leben lang. Seine Belastbarkeit und Pflegeleichtigkeit kommt dem Parkettboden durch die Möglichkeit zur mehrfachen Renovierung zu. Beanspruchen die Bewohner den Bodenbelag in starker Weise, schleifen Profis die beschädigten oder verschlissenen Oberflächen ab. Voraussetzung für das Abschleifen bietet eine ausreichende Dicke des Holzes. Jedes Schleifen verringert die Holzschicht um 0,5 Millimeter. Experten raten zu einer Nutzschicht, die bei der Anschaffung mindestens drei Millimeter beträgt. Bei dickerem Holz besteht öfter die Möglichkeit, das Parkett abzuschleifen. Durch die Abtragung der Oberfläche vermeiden Besitzer einen Komplettaustausch bei kleinen Schäden.

Parkettboden im Alltag reinigen

Zu viel Wasser zur Reinigung stellt bei einem Parkettboden ein Tabu dar. Das Holz quillt bei zu großer Feuchte leicht auf. Eine trockene Reinigung erweist sich für den Parkettbodenbelag als angemessene Option. Als geeignete Instrumente eignen sich der Baumwollmopp, der Haarbesen und der Staubsauger mit speziellem Bürstenaufsatz. Bei hartnäckigem Schmutz trägt der Besitzer spezielle Parkett-Reiniger nebelfeucht auf. Scharfe chemische Reinigungsmittel greifen das Holz oder die Versiegelung an. Daher sind sie für die Parkettpflege ungeeignet. Oberflächliche Kratzer stellen neben Schmutz und Dreck ein Problem für den Parkettboden dar. Scheuernde Schmutzteilchen, Sand oder kleine Steine aus dem Schuhprofil wirken wie Schmirgelpapier und verursachen minimale Kratzspuren auf dem gesamten Boden. Regelmäßig mit einem weichen Haarbesen über das Parkett zu fegen, vermeidet diese unschöne Entwicklung. Gäste zu bitten, die Schuhe auszuziehen, erweist sich als weitere Lösung. Befinden sich bereits Kratzer im Parkett, gibt es zwei Möglichkeiten.

Parkettboden angemessen und richtig pflegen

Bei geöltem Parkett gelingt es auch dem Laien, einzelne Stellen auszubessern. Nachölen bringt den beanspruchten Boden unter dem Drehstuhl im Büro oder auf dem Flur zu neuem Glanz. Der Besitzer befreit die Stelle zunächst von Schmutz und trägt dann das Parkett-Öl auf. Nach dem Trocknen sickern keine anderen Flüssigkeiten ein. Im Gegensatz zum Versiegeln bildet sich kein Film auf der Bodenoberfläche. Durch die offenen Poren nimmt das Holz Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie an das Raumklima ab. Besitzer eines geölten Parkettbodens behandeln den gesamten Boden zwei- bis dreimal jährlich mit dem Pflegeöl nach. Dadurch beseitigt er kleinere Verschmutzungen. Bei größeren Schäden trägt er das Grundier-Öl erneut auf.

Bei tieferen Macken im geölten Parkett greift der Besitzer zu speziellen Reparatur-Sets. Im Set findet der Laie ein Schleif- und Poliertuch, Klarlackstift, farbige Wachse, Schmelzgerät für die Wachse und einen kleinen Hobel. Der Besitzer eines geölten Parketts behandelt die beschädigte Oberfläche, indem er das geschmolzene Wachs in die Lücken füllt. Mit dem Poliertuch gleicht er das ausgehärtete Wachs an den Glanz des restlichen Bodens an.

Nach spätestens 15 Jahren mit einem versiegelten Parkettboden wird es Zeit, auch dem Thema Parkettsanierung genug Aufmerksamkeit zu widmen. Die Profis schleifen die abgenutzte Schicht ab und tragen eine neue Versiegelung auf. Bei dem Vorgang des Abschleifens tragen die Experten Bruchteile eines Millimeters von der Nutzschicht ab. Die Versiegelung des Parketts schützt den Boden auf Dauer vor Feuchtigkeit und Abrieb. Vor allem in der Küche und im Bad erweist sich die abweisende Wirkung gegen Schmutz und Feuchtigkeit als Vorteil. Durch den Lack entsteht eine widerstandsfähige, geschlossene Oberfläche. Zur Versiegelung benutzen Fachleute nur eigens dafür hergestellte Parkettlacke. Das Abschleifen und Versiegeln führen im besten Fall Experten wie zum Beispiel in der Hansestadt Hamburg durch. Der aufgetragene Lack härtet nach der Versiegelung 24 bis 48 Stunden aus, nach denen die Nutzer das Parkett wieder betreten. Nach der Versiegelung sieht der Parkettboden wieder wie neu aus. Einen ähnlichen Effekt weist das Färben des Parkettbodens auf. Durch eine Färbung erstrahlt ein alter Parkettboden in neuem und andersartigem Glanz. Helles Eiche-Parkett erscheint durch eine Färbung beispielsweise wie ein dunkler Nussbaum-Holzboden.

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