Vorteile beim Verkauf einer Immobilie mit Makler

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Die Vorteile beim Verkauf einer Immobilie mit Makler sind verschiedenster Natur. Zwar lenken Punkte wie eine etwaige Kostenersparnis oder die scheinbar höhere Flexibilität zuerst das Augenmerk auf einen Verkauf durch den Verkäufer selbst. Tatsächlich aber bietet ein Makler einige Faktoren, die selbst der findigste Hauseigentümer nicht teilt. Diese sind im Folgenden erörtert.

Die Zeitersparnis beim Verkauf der Immobilie

Ein seriös durchgeführter Verkauf einer Immobilie dauert länger als nur 1–2 Wochen. Zwar kann in dieser Zeit eine Anzeige in der Zeitung erscheinen, allerdings vergehen bis zum ersten Begehungstermin mit einem potenziellen Käufer mehrere Tage. Die Vorteile beim Verkauf einer Immobilie mit Makler liegen hier auf der Hand. Der Ortstermin kann durch einen Makler geplant und vollzogen werden, während der Verkäufer dem alltäglichen Geschäft nachgeht. Weiterhin gehört zu einem effektiven Verkauf einer Immobilie die sinnvolle und verkaufsfördernde Präsentation. Nimmt man sich als privater Verkäufer nicht gerade Urlaub, so ist der zeitliche Aufwand kaum in den Alltag zu integrieren. Schließlich kommt es häufig vor, dass Käufer nur auf den ersten Blick solvent und ernsthaft an dem Objekt interessiert scheinen. Dies kann ein Makler bereits im Vorfeld selektieren, was weniger Termine und mehr Zeitersparnis bedeutet.

Das Verkaufs- und Präsentationsprocedere bei der Immobilie

Wer seine Immobilie gewinnbringend veräußern will, muss diese natürlich auch in einem entsprechend guten Licht avisieren. Natürlich weiß jeder Eigentümer etwas über das Verkaufsobjekt zu sagen, jedoch kann ein Makler markt- und kundengerecht auch suboptimale Objekte in ihren positiven Eigenschaften zeigen. Diese Branchenkenntnis ist einem Privatier meistens abzusprechen. Die Vorteile beim Verkauf einer Immobilie mit Makler sind auch, dass der Makler bei der Käuferakquise ansprechende Onlinebeiträge schalten und Exposées herstellen kann, wozu im Privaten wohl weder die Zeit noch die Fachkenntnis ausreichen.

Der Kostenfaktor beim Verkauf mit Makler

Private Verkäufer nehmen häufig von der Beauftragung eines Maklers Abstand, weil hohe Folgekosten befürchtet werden. Hier ein paar Beispiele, welche Kosten entstehen könnten:

  • Maklercourtage bei erfolgreichem Verkauf, wobei die Gebühren je nach Bundesland zwischen unter 4 % in Schleswig-Holstein bis zu über 7 % in Berlin und Brandenburg variieren
  • bei einem Allein-Makler-Vertrag ggf. Gebühren, die der Makler selbst in den AGB festsetzt.

Erstere Maklerprovision wird in den meisten Fällen nicht alleine durch den Verkäufer der Immobilien zu tragen sein. Vielmehr wird diese geschäftsüblich auch zwischen Verkäufer und Käufer einer Immobilie geteilt. Dies ist auch vertragsabhängig.

Immobilien verkaufen – mit Makler oder nicht?

Letzten Endes obliegt es jedem Eigentümer selbst, ob er einen Makler beauftragt oder nicht. Da den meisten aber wichtig ist, wer künftig in der Immobilie wohnen wird oder zumindest ob der Verkauf mit einem solventen Partner vollzogen wird, bietet ein Makler eine gewisse Sicherheit. Diese ist begründet auf Marktkenntnis, einem breiten Bekanntenspektrum sowie Verhandlungs- und Präsentationsgeschick.

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