Wien (OTS) – Der 17. September steht weltweit im Zeichen der
Patient*innen-
Sicherheit. Ziel ist es, medizinische Behandlungen so zu gestalten,
dass vermeidbare Schäden und Fehler verhindert werden. Solche Fehler
reichen von der falschen Medikamentengabe über Stürze bis hin zu
Operationen an der falschen Körperstelle. Laut
Weltgesundheitsorganisation WHO zählen durch unsichere Versorgung
verursachte Schäden weltweit zu den Hauptursachen für Tod und
Behinderung. „Viele dieser Schäden sind absolut vermeidbar“, betont
Evamaria Tieber, Leiterin des Vorstandsressorts Qualität, Prävention
und Sicherheit im Wiener Gesundheitsverbund. „Als erstes Unternehmen
in Österreich haben wir daher im Herbst 2024 eine umfassende
Strategie für die Sicherheit unserer Patient*innen und Bewohner*innen
vorgestellt.“ Diese Gesamtstrategie basiert auf dem globalen WHO-
Aktionsplan und den Zielen der Stadt Wien und umfasst einen
mehrjährigen Aktionsplan, der österreichweit einzigartig ist.
Zwtl.: Auch Mitarbeiter*innen müssen sich sicher fühlen
Ein zentraler Baustein von Patient*innen-Sicherheit ist die
Sicherheit der eigenen Mitarbeiter*innen. „Wenn sich Mitarbeiter*
innen im Alltag und in ihren Abläufen sicher fühlen, werden die
Patient*innen sicher sein“, betont Tieber. Wichtig sei eine Kultur,
in der Sicherheitsbedenken offen angesprochen werden können – lieber
einmal zu viel nachfragen als einmal zu wenig. Patient*innen-
Sicherheit ist Teamarbeit: interdisziplinär im Wiener
Gesundheitsverbund und in der Zusammenarbeit mit externen
Gesundheitsdienstleister*innen. Fehler lassen sich nicht völlig
vermeiden – entscheidend ist daher ein offener Umgang und das Lernen
daraus.
Zwtl.: VR-Brille nimmt Kindern Angst vorm MRT
Um Patient*innen-Sicherheit sichtbar zu machen, beteiligen sich
die Einrichtungen des Wiener Gesundheitsverbundes am 17. September,
dem internationalen Tag der Patient*innen-Sicherheit, mit zahlreichen
Aktivitäten. Beispielsweise bietet die Klinik Donaustadt spielerische
Einblicke in die Welt der Magnetresonanztomographie (MRT): Mithilfe
eines interaktiven Spiels mit einer VR-Brille können Kinder die
Abläufe kennenlernen und so Ängste abbauen. In den Pflegehäusern
informieren Infostände zum Aggressionsmanagement, in der Klinik
Floridsdorf steht das Thema Kinderschutz im Mittelpunkt. Und in der
Klinik Hietzing haben Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, sich im
Simulationsraum „Room of Risks“ auf die Suche nach potentiellen
Gefährdungsquellen zu begeben.
Zwtl.: Mit Wiener Schmäh für mehr Bewusstsein
Humorvolle Plakate und Postkarten im typischen „Wiener Schmäh“
rücken die Themen Risikobewusstsein, Versorgungssicherheit und
Kommunikation in den Vordergrund. Unter dem internationalen Motto
„Risiken im Blick – ein Kinderspiel?“ steht heuer die Patient*innen-
Sicherheit über alle Lebensphasen im Fokus – von der Geburt bis zur
Betreuung am Lebensende. Zum Abschluss setzen die Kliniken des Wiener
Gesundheitsverbundes ein weithin sichtbares Zeichen: In der Nacht auf
den 17. September erstrahlen Außenbereiche der WIGEV-Häuser in
Orange, der internationalen Signalfarbe für Patient*innen-Sicherheit.
Mehr Informationen zur Patient*innen-Sicherheit im Wiener
Gesundheitsverbund finden Sie unter


