Wien (OTS) – Zum Weltfrauentag am 8. März machen UNOS –
Unternehmerisches
Österreich auf die Realität von Unternehmerinnen in Österreich
aufmerksam. Denn Gleichstellung muss mehr sein als Symbolik: Sie
beginnt bei wirtschaftlichen Chancen und handfesten
Rahmenbedingungen.
Frauen prägen die heimische Unternehmenslandschaft, wie aktuelle
Daten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zeigen : Mehr als
148.000 Einzelunternehmen in Österreich werden von Frauen geführt,
was einem Anteil von fast 40 % aller Einzelunternehmen entspricht.
Dieser Anteil wächst seit Jahren kontinuierlich.
„Unternehmerinnen sind ein wirtschaftlicher Motor unseres Landes:
sie gründen, schaffen Arbeitsplätze und bringen Innovation in den
Markt“, sagt Cornelia Pfeiffer-Janisch, Vorstandsmitglied von UNOS.
„Was sie brauchen, sind keine bloßen Symbolhandlungen, sondern echte
Entlastungen: weniger Bürokratie, planbare Rahmenbedingungen und mehr
unternehmerische Freiheit. Das stärkt nicht nur Frauen, sondern die
gesamte Wirtschaft.“
In den letzten Jahren hat sich der Anteil von Gründerinnen in
Österreich deutlich erhöht und fast jede zweite Neugründung wird von
Frauen initiiert. Trotzdem bleiben strukturelle Hürden bestehen: von
komplexen Verwaltungsanforderungen bis hin zu steuerlichen
Unsicherheiten, die besonders kleine und mittlere Unternehmen
belasten. „Wir begrüßen, dass der Weltfrauentag jährlich
Aufmerksamkeit schafft“, so Pfeiffer-Janisch. „Aber Gleichstellung
muss dort beginnen, wo Unternehmerinnen jeden Tag agieren: in der
Realität des Wirtschaftens.“
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.


