Wien (OTS) – „Die neue Wohnungsvergabe bringt mehr Transparenz und
ein
nachvollziehbareres Punktesystem. Das ist grundsätzlich ein Schritt
in die richtige Richtung. Völlig unverständlich bleibt jedoch, dass
SPÖ und Neos Deutschkenntnisse als Voraussetzung für eine
Gemeindewohnung weiterhin ablehnen“, so der Wohnbausprecher der
Wiener Volkspartei, Landtagsabgeordneter Lorenz Mayer.
Ausreichende Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 sollten künftig
Voraussetzung für den Anspruch auf eine Gemeindewohnung sein. „Wer
dauerhaft in einem Gemeindebau lebt, muss sich mit seinen Nachbarn
verständigen können. Eine gemeinsame Sprache ist die Grundlage für
ein funktionierendes Zusammenleben, für Integration und für eine
lebendige Hausgemeinschaft“, so Mayer weiter.
Wer von einer Gemeindewohnung profitieren möchte, müsse auch
bereit sein, Teil dieses Zusammenlebens zu sein. Ohne gemeinsame
Sprache werde Integration erschwert, der Alltag komplizierter und das
Entstehen von Parallelgesellschaften begünstigt.
„Die SPÖ redet gerne von Zusammenhalt, verweigert aber klare
Regeln, sobald es konkret wird. Integration gelingt nicht durch
Wegschauen, sondern durch klare Erwartungen, verbindliche Kriterien
und gezielte Unterstützung. Deutsch ist der Schlüssel zu Bildung,
Arbeit und einem guten Miteinander. Deshalb muss Deutsch auch im
Gemeindebau eine klare Voraussetzung sein“, so Mayer abschließend.


