Gutes Ergebnis: HYPO OOE konnte Wachstum im Kundengeschäft 2025 fortsetzen

Linz (OTS) – Das Geschäftsjahr 2025 war in der HYPO Oberösterreich in
vielen
Geschäftsbereichen von weiterem Wachstum geprägt. Das
Finanzierungsvolumen konnte um +5,2 Prozent auf 6.912,7 Millionen
Euro (2024: 6.569,3 Millionen Euro) gesteigert werden. Auch das
Einlagenvolumen wurde im Privatkundenbereich um +4,5 Prozent
ausgebaut. Dank ihres weiterhin wachsenden Kundengeschäfts steigerte
die HYPO Oberösterreich den Konzernjahresüberschuss vor Steuern
deutlich auf 34,4 Millionen Euro (2024: 30,8 Millionen Euro). Die
Bilanzsumme belief sich zum Jahresende auf 8.696,6 Millionen Euro (
2024: 8.747,7 Millionen Euro).

„Das Jahr 2025 markierte das Ende einer langen Rezessionsphase.
Diesen wirtschaftlichen Turnaround konnten wir für unser Neugeschäft
nutzen, dementsprechend spiegelt er sich auch in unseren
Geschäftszahlen wider. Im Finanzierungsbereich liegen wir beim
Neugeschäft nun wieder auf dem hohen Niveau von 2022.“, sagt Klaus
Kumpfmülle r, Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich.

Zwtl.: Starkes Wachstum im Kreditgeschäft & Zuwächse bei
Retaileinlagen

Die größten Erfolge verzeichnete die HYPO Oberösterreich 2025 im
Finanzierungsbereich, der für die ausgewiesene Wohnbaubank einen
traditionell hohen Stellenwert besitzt. Insgesamt konnte im
Finanzierungsbereich ein Neugeschäftsvolumen von rund einer Milliarde
Euro erzielt werden. Maßgeblich dafür verantwortlich zeichnete das
Kundensegment Großkunden (darin enthalten sind Großwohnbau,
öffentliche Institutionen, Kommerzkunden und Immobilienprojekte sowie
kirchliche und soziale Organisationen) mit einem Neugeschäftsvolumen
von 609,8 Millionen Euro. Auf den privaten, frei finanzierten Wohnbau
entfiel 2025 ein Neuvolumen von 251,8 Millionen Euro, was im
Vorjahresvergleich einer Steigerung um +34,6 Prozent entspricht. Dank
der deutlichen Zuwächse in der Neukreditvergabe konnte das
Finanzierungsvolumen insgesamt um +5,2 Prozent auf 6.912,7 Millionen
Euro (2024: 6.569,3 Millionen Euro) erhöht werden.

Bei den Privatkundeneinlagen konnte die Bank ein Plus von +4,5
Prozent auf 1.589,4 Millionen Euro (2024: 1.520,7 Millionen Euro)
erzielen. Insgesamt entwickelten sich die Kundeneinlagen der HYPO
Oberösterreich stabil und lagen zum Jahresende 2025 bei 2.879,0
Millionen Euro (2024: 2.925,6 Millionen Euro).

„Bei den Neukreditvergaben im privaten, frei finanzierten Wohnbau
haben wir ein sattes Plus von 34,6 Prozent erzielt, was einem
hervorragendem Neuvolumen von rund 252 Millionen Euro entspricht. In
diesem Segment konnten wir unseren Marktanteil in den letzten Jahren
deutlich erhöhen“, sagt Klaus Kumpfmüller , Vorstandsvorsitzender der
HYPO Oberösterreich.

Im Risikomanagement der Bank konnte der Vorsorgebedarf vor allem
in der Immobilienbranche gebremst werden, da sich der Immobilienmarkt
und die gesamtwirtschaftliche Lage 2025 leicht verbessert zeigte.
Insgesamt reduzierte sich der Aufwand der Risikovorsorge 2025 um
knapp ein Drittel auf -21,4 Millionen Euro (2024: -31,9 Millionen
Euro). Die Risikovorsorgen beliefen sich damit zum Bilanzstichtag auf
50,3 Millionen Euro (2024: 46,5 Millionen Euro). Die
Kreditrisikokennzahlen der HYPO Oberösterreich, allen voran die NPL (
Non performing loans)-Ratio, weisen damit weiterhin gute Werte auf.
Die NPL betrug mit Ende 2025 2,53 Prozent (2023: 2,45 Prozent) und
liegt damit gemäß des Risk Dashboards der Europäischen
Bankenaufsichtsbehörde (EBA) klar im Low-Risk-Bereich (unter 3
Prozent).

„Als HYPO Oberösterreich verfügen wir über ein breit
diversifiziertes Kreditportfolio, das im österreichweiten Vergleich
ein geringes Risiko aufweist. Zudem konnten wir den Aufwand der
Risikovorsorge aufgrund der konjunkturellen Aufhellung im
Vorjahresvergleich deutlich reduzieren“ , sagt Thomas Wolfsgruber ,
Vorstandsmitglied der HYPO Oberösterreich.

Zwtl.: Wohnbauanleihen stark nachgefragt

Auch am Kapitalmarkt konnte die HYPO Oberösterreich 2025
reüssieren. Das platzierte Emissionsvolumen lag mit 651,8 Millionen
Euro (2024: 606,7 Millionen Euro) über dem Vorjahreswert. Im Mai
platzierte die Bank eine Pfandbriefemission im Volumen von 250
Millionen Euro, die mit einem Orderbuch von rund 700 Millionen Euro
und Investoren aus Österreich, Deutschland und Skandinavien die
bedeutende Rolle der HYPO OOE am österreichischen
Anleihenemissionsmarkt unter Beweis stellte. Eine besondere
Führungsrolle nimmt die HYPO Oberösterreich seit vielen Jahren auch
im Bereich der Wohnbauanleihen ein: 2025 konnte ein Volumen von 289,0
Millionen Euro (2024: 171,1 Millionen Euro) platziert werden – dies
entspricht dem höchsten Absatz an Wohnbauanleihen in der
Unternehmensgeschichte.

„Am Kapitalmarkt konnten wir unsere Investorenbasis wesentlich
stärken und insbesondere im skandinavischen Raum neue institutionelle
Investoren für die HYPO Oberösterreich gewinnen. Erfreulich ist auch,
dass wir im Privatkundenbereich unsere österreichweite
Marktführerschaft im Bereich der Wohnbauanleihen weiter ausbauen
konnten“, erläutert Klaus Kumpfmüller.

Zwtl.: Zukunftsträchtige Weichenstellung: Digitalisierungsoffensive &
Optimierung des Filialnetzwerks

Gekennzeichnet war das Geschäftsjahr in der HYPO Oberösterreich
auch von umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung: Die
neu gegründete Abteilung „Unternehmensentwicklung & Innovation“ (U&I)
widmete sich 2025 insbesondere der Modernisierung und Harmonisierung
interner Systeme und der Implementierung KI-gestützter Prozesse.

„Im Zuge unserer Digitalisierungsoffensive entwickeln wir eigene
Software-Lösungen, die unsere Filialteams bei rein
abwicklungstechnischen Aufgaben deutlich entlasten werden. So kann
der Fokus unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig noch
stärker auf einer hochqualifizierten und gehobenen Finanzberatung
liegen“, fasst Klaus Kumpfmüller das Ziel der Digitalisierungs-
Maßnahmen zusammen.

Flankiert werden die Digital-Maßnahmen mit gezielten
Investitionen in die Filialinfrastruktur der HYPO OOE. So wurde 2025
der Umbau der Filiale Linz-Bindermichl fertiggestellt, der Standort
punktet nunmehr mit modernster Ausstattung und deutlich vergrößertem
Raumangebot. Im nächsten Schritt wird im laufenden Jahr das
Filialnetzwerk der HYPO OOE in Linz optimiert, um Synergien zu heben.
Konkret wird die Filiale Linz-Eisenhand bis Jahresende mit dem HYPO
OOE ServiceCenter Linz-Landstraße vereint. Kundinnen und Kunden
profitieren im ServiceCenter sowohl vom gebündelten Finanzierungs-
und Veranlagungs-Know-how als auch von wesentlich längeren
Öffnungszeiten. Gleichzeitig ist die HYPO Oberösterreich weiterhin
engmaschig mit vier Standorten in Linz vertreten und bleibt damit
nahe bei ihren Kundinnen und Kunden.

„Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden verändern sich und
digitale Betreuungskonzepte, wie etwa HYPO DirektPlus, werden immer
stärker nachgefragt, gerade wenn es um alltägliche Bankgeschäfte
geht. Für die großen Entscheidungen, wie die Suche nach dem richtigen
Wohnkredit oder der passenden Veranlagungsstrategie, ist und bleibt
eine kompetente und persönliche Beratung das Um und Auf. Darauf
richten wir unser Filialnetzwerk in Linz mit der bevorstehenden
Optimierung aus“, erklärt Klaus Kumpfmüller, Vorstandsvorsitzender
der HYPO Oberösterreich.

Link zum Geschäftsbericht 2025 (PDF):
https://www.hypo.at/de/investor-relations/geschaeftsberichte.html