Sigmundsherberg (OTS) – „Erstens müssen wir mit dem Mythos aufräumen,
dass bei einem NEIN als
Abstimmungsergebnis nichts gebaut wird. Dem ist nicht so! Wenn die
Abstimmung zugunsten unserer Sicht ausgeht, wird das Gemeindezentrum
fix neu geplant, aber günstiger und leistbarer gebaut! Zweitens haben
wir einen enorm hohen Minusstand auf dem Konto und könnten mit den
aktuellen Rücklagen der Gemeinde keine einzige Kreditrate bezahlen“,
betonte der gf. FPÖ Sigmundsherberg Gemeinderat Thomas Wanitschek
nach einer Info-Veranstaltung der FPÖ und SPÖ am 13. März 2026 im
Gasthaus Haller. Bei diesem Termin wurde deutlich, wie sehr das
geplante Gemeindezentrum das Budget über Jahrzehnte überfordern
würde.
„Die Gemeindebürger haben nur eine Chance auf echte Mitgestaltung der
Zukunft, wenn sie zur Volksbefragung gehen. Warum sollen die Bürger
mehr als das Siebenfache des üblichen Baugrundpreises für die
Grundstücke des Bürgermeisters an die Wohnbaugenossenschaft zahlen,
einen 100-m²-Bibliothekraum zum Preis eines Einfamilienhauses oder
ein Wirtshaus ohne Wirt und Konzept um 1,7 Millionen Euro? Und wie
bringt man 300 Gäste auf 20 Parkplätze?“, fragt Wanitschek.
Am 22. März 2026 findet in den Gemeindewahllokalen die wichtige
Befragung statt: „Hoffentlich nehmen alle Bürger ihr Recht auf
Mitbestimmung wahr! Im Sinne der nächsten Generationen muss das
Projekt neu gedacht und an die Anforderungen der aktuellen Zeiten
angepasst werden“, schließt Thomas Wanitschek.


