Wien (OTS) – „Das wohnpolitische Scheitern der Bundesregierung und
von SPÖ-
Wohnminister Babler im Besonderen wird immer offensichtlicher. Wir
Freiheitliche haben ausdrücklich vor einer Schwächung des
gemeinnützigen Sektors gewarnt und darum gefordert, Mindereinnahmen
infolge des 3. und 4. MILG durch Bundesmittel konkret zu ersetzen“,
kommentierte FPÖ-Bautensprecher NAbg. Michael Oberlechner, MA die
jüngste Pressekonferenz von ARGE-Eigenheim-Obfrau Isabella Stickler.
„Leistbares Wohnen setzt einen funktionierenden sozialen Wohnbau
voraus. Wenn SPÖ- und ÖVP-nahe Genossenschaften nicht müde werden,
die Regierung zu kritisieren, dann ist Feuer am Dach“, forderte
Oberlechner eine Trendwende. „Der Mangel an leistbaren Wohnungen von
heute mündet direkt in die noch höheren Wohnkosten von morgen.
Deckelungen alleine sind keine taugliche wohnpolitische Antwort“,
erneuerte Oberlechner die FPÖ-Forderung nach einer Erhöhung der
Wohnbauförderung auf ein Prozent des BIP.
„Gleichzeitig frage ich mich, wann endlich das Unwesen der
wohnkostentreibenden Anlegerwohnung im gemeinnützigen Wohnbau
eingestellt wird. Es kann nicht sein, dass Anleger Sozialwohnungen
zum Sozialtarif erwerben und dann frei und befristet an die Menschen
vermieten. Das ist asoziale Wohnpolitik und das Gegenteil sozialer
Verantwortung“, schloss Oberlechner und forderte auch den legistisch
zuständigen ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zum
Handeln auf.



