Wien (OTS) – Das Rot zwischen dir und mir – Die Malerei als
metaphorische
Liebeserklärung.
Velaj, selbst auch Romancier, verortet den Ausgangspunkt der
Serie in der Literatur und verweist auf André Bretons „L’amour fou“.
Nicht das Detail, sondern die Atmosphäre steht im Zentrum seines
Schaffens. In seiner Eröffnungsrede formulierte er seinen
künstlerischen Zugang prägnant: „Im Anfang war die Farbe. Und die
Farbe war die Malerei.“
Viele Werke entstanden in den frühen Morgenstunden und tragen die
Intensität jener Zeit, in der die Stadt noch schläft. Die Ausstellung
markiert zugleich Velajs Rückkehr nach Wien mit einer umfassenden
Präsentation nach Jahren internationaler Ausstellungstätigkeit in
Museen und Galerien in Europa und darüber hinaus.
Zwtl.: Stimmen zur Vienna Grand Gallery
Die Vienna Grand Gallery (Dr.-Otto-Neurath-Gasse 5, 1220 Wien)
wurde von Nikolaus und Evelina Brada initiiert. Nikolaus Brada,
Unternehmer und Eigentümer der Nibra GmbH, betonte: „Wir verstehen
die Vienna Grand Gallery als offenen Ort für internationale
Begegnungen in der Donaustadt. Kunst soll hier zum Gespräch werden.“
Evelina Brada ergänzte: „Velajs Arbeiten zeigen, wie intim und
zugleich verbindend Malerei sein kann. Wir freuen uns, dass so viele
Gäste diesen Dialog aufgenommen haben.“
Die Ausstellung wurde von Prof. Wolfgang J. Bandion kuratiert. Er
hob die programmatische Ausrichtung des Hauses hervor: „Das Rot
zwischen dir und mir macht sichtbar, wie Farbe Beziehungen stiftet.
Die Vienna Grand Gallery bietet dafür einen ruhigen Raum und zugleich
die notwendige Öffentlichkeit, um Kunst als Begegnung erlebbar zu
machen.“
Zwtl.: Gäste aus Diplomatie und Öffentlichkeit
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Botschafterinnen und
Botschafter sowie Vertreterinnen und Vertreter weiterer Botschaften
und internationaler Organisationen, darunter die Botschafter
Deutschlands, der Niederlande, Griechenlands und der Türkei.
Ebenfalls anwesend waren der Bezirksvorsteher der Donaustadt, Ernst
Nevrivy, sowie die ehemalige Wiener Vizebürgermeisterin Renate
Brauner.
Zu den besonderen Ehrengästen zählten Wolfgang Petritsch,
ehemaliger Hoher Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in
Bosnien und Herzegowina, sowie Klaus Wölfer, ehemaliger
österreichischer Botschafter und früherer Sektionschef im
Bundeskanzleramt. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Persönlichkeiten
aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Medien teil.
Die nächste Ausstellung von Fate Velaj findet im September 2026
in Rom statt. www.velaj.com


