Wien (OTS) – Die humanitäre Lage spitzt sich weltweit an mehreren
Fronten zu:
Konflikte werden langwieriger, die Klimakrise verschärft Notlagen,
Kürzungen treffen die Ärmsten und immer mehr Regionen stehen mehrfach
unter Druck. Die Folge: Zahlreiche humanitäre Notlagen konkurrieren
um Aufmerksamkeit vor dem Hintergrund zunehmend knapper Ressourcen.
Das zeigte sich 2025 auch in der Berichterstattung: Während die
Kriege in Gaza, im Sudan und in der Ukraine die globalen Schlagzeilen
dominierten, waren andere humanitäre Brennpunkte wenig sichtbar. Die
Analyse von fünf Millionen Online-Artikeln zeigt, welche zehn Krisen
im Vorjahr weltweit am wenigsten mediale Beachtung fanden.
Im Rahmen eines Online-Pressegesprächs präsentiert CARE die
zentralen Ergebnisse des Reports und diskutiert folgende Fragen :
Warum geraten bestimmte humanitäre Krisen aus dem Blick? Welchen
Preis zahlen die Betroffenen? Was können Medien, Politik und
Zivilgesellschaft tun, damit die Not von Millionen Menschen mehr
Beachtung findet?
Im Gespräch mit:
–
Andrea Barschdorf-Hager , Geschäftsführerin CARE Österreich (
zugeschaltet aus Wien)
–
Karl-Otto Zentel , Generalsekretär CARE Deutschland (zugeschaltet
aus Bonn)
–
Charlene Pellsah Ambali , stv. Länderdirektorin CARE Simbabwe (
zugeschaltet aus Harare)
–
Hans Das , stv. Generaldirektor und Chief Operations Officer für
Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (
DG ECHO) (zugeschaltet aus Brüssel)
Moderation: Kelly Muthusi, CARE Regional Communications Associate
für Ost- und Zentralafrika (Nairobi)
Das Mediengespräch findet auf Englisch statt. Wir bitten um
Anmeldung unter [email protected] . Herzlichen Dank!
Hinweis für Redaktionen : Der Bericht und die damit
zusammenhängenden Informationen unterliegen einer Sperrfrist bis zum
28. Jänner 2026, 06:00 Uhr CET .
Online-Mediengespräch: Zehn humanitäre Krisen, die 2025 keine
Schlagzeilen machten
Datum: 27.1.2026, 10:00 – 10:45 Uhr
Ort: Online via ZOOM
Url: https://us02web.zoom.us/j/88482486207?pwd=qxvaAWoicAKiPXybG35cJGyuHHdEZF.1


