Wien (OTS) – Gewalt, Drohungen, Streit um Standplätze und immer mehr
Regelverstöße
prägen mittlerweile den Alltag am Viktor-Adler-Markt, einem der
bestbesuchten Märkte Wiens. Was einst als traditionsreicher
Nahversorgungsstandort galt, ist heute für viele Standler und
Besucher zum Sinnbild einer völlig aus dem Ruder gelaufenen
Entwicklung und gescheiterten Integrationspolitik geworden. Die FPÖ
Wien fordert daher ein sofortiges und konsequentes Eingreifen der
Stadt. Der Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ Stadtrat Stefan Berger
beschreibt die Zustände unmissverständlich: „Das Milieu ist nicht
gerade handzahm. Zudem meinen viele, die Marktregeln würden für sie
nicht gelten, wenn sie etwa die Flächen von anderen einfach
verstellen oder besetzen. Diese Regelbrüche führen logischerweise zu
immer neuen Konflikten, die sich natürlich auch auf die
Sicherheitslage am und rund um den Viktor-Adler-Markt negativ
auswirken. Ein gemütliches Markterlebnis sucht man hier mittlerweile
leider vergebens.“
Für Berger ist klar: Die Stadtregierung darf diesem
Kontrollverlust – sowohl sicherheitspolitisch wie auch wirtschaftlich
– nicht länger tatenlos zusehen. Es braucht konsequente
Überprüfungen, die strikte Einhaltung der Marktordnung sowie ein
konsequentes Ahnden von Regelverstößen. „Wenn schärfere Sanktionen
wie Marktplatzverbote und Standsperren angekündigt werden, muss die
Stadt und der Bezirk auch für die Umsetzung sorgen. Ich verlange auch
für den Viktor-Adler-Markt einen Kurswechsel. Das bedeutet: keine
weiteren Lippenbekenntnisse der Stadtregierung, sondern endlich
entschlossenes Handeln. Sicherheit und Ordnung.“


