Hagelversicherung zum heutigen Welterschöpfungstag: Bodenschutz ist eine Sicherheitsfrage

Wien (OTS) – (Österreichische Hagelversicherung, 2. April 2026) : Mit
dem heutigen
Overshoot Day hat Österreich jene natürlichen Ressourcen verbraucht,
die rechnerisch für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen. Ab heute
lebt Österreich also auf Kosten zukünftiger Generationen. Aus Sicht
der Österreichischen Hagelversicherung ist das ein deutliches
Warnsignal: Während die Klimakrise mit häufigeren und heftigeren
Unwettern jährlich wiederkehrend massive Schäden verursacht und ganze
Ernten gefährdet, gehen gleichzeitig weiterhin wertvolle
landwirtschaftliche Flächen durch Verbauung verloren.

Agrarflächen sichern Versorgung und Stabilität
„Bodenschutz ist weit mehr als eine Umweltfrage – Bodenschutz ist
eine Sicherheitsfrage. Unsere Agrarflächen sind nicht nur Kohlenstoff
– und Wasserspeicher, sondern vor allem die Grundlage dafür, dass die
Lebensmittelversorgung im eigenen Land künftig sichergestellt bleibt.
Wenn fruchtbarer Boden durch Beton und Asphalt zerstört wird,
verlieren wir unwiederbringlich Produktionsflächen und erhöhen unsere
Abhängigkeit von Importen“, so Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor
der Österreichischen Hagelversicherung.

Versorgungssicherheit ist Sicherheitsvorsorge
Gerade die aktuelle geopolitische Lage zeigt, wie wichtig
Versorgungssicherheit geworden ist. Wer die heimische Produktion
schwächt, riskiert langfristig die Ernährungssicherheit Österreichs.
Internationale Märkte, Krisen und politische Entwicklungen außerhalb
des eigenen Landes lassen sich nicht steuern – sehr wohl aber der
verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Ressourcen. Deshalb
braucht es einen konsequenten Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen
vor weiterer Verbauung und ein klares Bekenntnis zur Stärkung der
heimischen Produktion. Gerade auch jetzt zum bevorstehenden
Osterfest: „Versorgungssicherheit ist Sicherheitsvorsorge. Wir müssen
uns auf das konzentrieren, was wir selbst in der Hand haben: unsere
Böden vor einer weiteren fahrlässigen Zerstörung durch Verbauung zu
schützen, die regionale Wertschöpfung zu sichern und die heimische
Landwirtschaft in Zeiten globaler Unsicherheiten zu stärken. Es
braucht daher verstärkte Maßnahmen gegen den weiteren Verlust
fruchtbarer Böden. Denn wer Agrarflächen fahrlässig verbaut, schwächt
die Basis unserer Lebensmittelversorgung. Ein Land ohne Äcker ist
jedenfalls zukunftslos“, so Weinberger abschließend.