Wien (OTS) – „Der aktuelle Anstieg der Inflation ist kein Zufall,
sondern die
direkte Folge einer verfehlten Energie- und Klimapolitik der
Bundesregierung. Statt aus den vergangenen Krisen zu lernen, hat die
Bundesregierung Klimaschutzmaßnahmen gekürzt, E-Autos verteuert, den
Umstieg auf klimafreundliche Technologien ausgebremst und
gleichzeitig neue klimaschädliche Subventionen eingeführt. Das ist
weder gerecht noch klimafreundlich. Die Bundesregierung hat darauf
spekuliert, dass der nächste Preisschock durch fossile Energien
länger nicht kommen wird – diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Die
höheren Preise dafür zahlen jetzt alle Menschen in Österreich“, sagt
Jakob Schwarz, Budgetsprecher Grünen.
„Während die angebliche Stocker-Formel der Realität nicht
standhält und Vizekanzler Andreas Babler diese Entwicklung
schönredet, spüren die Menschen die steigenden Preise ganz real im
Alltag. Österreich macht sich weiter abhängig von teuren Öl- und
Gasimporten und ist internationalen Krisen – wie aktuell dem Iran-
Krieg – schutzlos ausgeliefert. Statt vorausschauend zu handeln,
bleibt nur mehr die Hoffnung auf sinkende Weltmarktpreise. Das ist
energiepolitisch kurzsichtig und wirtschaftlich riskant. Was es jetzt
braucht, ist ein konsequenter Ausbau erneuerbarer Energien,
leistungsfähiger Netze und gezielte Investitionen in
Energieeffizienz“, so Schwarz.
„Dass es auch anders geht, haben wir Grüne in
Regierungsverantwortung gezeigt: Wir haben den Umstieg auf
erneuerbare Energien massiv vorangetrieben und Investitionen in
Energieeffizienz angekurbelt. Das hat nicht nur Arbeitsplätze in
Österreich geschaffen, sondern auch die Versorgungssicherheit
gestärkt. Allein durch die Förderung des Heizungstauschs sind heute
rund 200.000 Haushalte deutlich weniger von steigenden Gaspreisen
betroffen. Dieser Weg muss jetzt konsequent weitergegangen werden –
statt ihn weiter auszubremsen“, betont Schwarz.


