Vom Snack zum Leichenschmaus – „So isst Österreich besser“ und „Aufsperren statt Zusperren!“

Wien (OTS) – Fruchtpürees im Beutel, Waffeln aus dem Supermarkt oder
Kaiserschmarrn aus der Mikrowelle versprechen Genuss mit wenig
Aufwand. Doch wie gesund sind diese Produkte wirklich? Und was
unterscheidet sie von frisch zubereiteten Varianten? Um Snacks dreht
sich alles am Mittwoch, dem 1. April 2026, um 21.05 Uhr in ORF 1 bzw.
schon vorab auf ORF ON in einer neuen Folge von „So isst Österreich
besser“. Was passiert mit den Ritualen eines Ortes, wenn das letzte
Wirtshaus zusperrt? Und wo findet der Leichenschmaus statt, wenn es
kein Gasthaus mehr gibt? Zum Finale von „Aufsperren statt Zusperren!“
begibt sich Kira Schinko um 22.00 Uhr nach Neufelden.

Die einzelnen Sendungen im Überblick

So isst Österreich besser (um 21.05 Uhr in ORF 1 und 24 Stunden
vorab auf ORF ON)

In einer neuen Folge von „So isst Österreich besser“ besucht
Silvia Schneider Konditorweltmeisterin Eveline Wild in der
Steiermark. Gemeinsam mit Molekularbiologe Fritz Treiber werden
beliebte Snacks vom Quetschie über Waffeln bis hin zum Kaiserschmarrn
analysiert, nachgekocht und verkostet.

Zum Auftakt stehen Fruchtmuse im Fokus. Die Zutatenlisten wirken
überschaubar, und auch Zusatzstoffe sind kaum vorhanden. Fritz
Treiber erklärt, warum Quetschies dennoch kritisch zu betrachten
sind. Durch das Pürieren wird Fruchtzucker in kurzer Zeit
aufgenommen, das Sättigungsgefühl bleibt aber aus. Das ist ein
Aspekt, der vor allem bei Kindern und als Sport-Snack relevant ist.
Eveline Wild zeigt, wie man Fruchtmuse ganz einfach selbst herstellt
und warum sie diese lieber in Gläser abfüllt.

Anschließend geht es um Waffeln, gerne kombiniert mit Fruchtmus
oder Honig. Während Eveline Wild auf klassische Zutaten wie Eier,
Butter und Milch setzt, baut Fritz Treiber eine industrielle Variante
nach und erklärt den Einsatz von Eipulver, gestrecktem Honig und
Backhilfsmitteln. Ein Besuch bei einem steirischen Imker zeigt, wie
echter Honig entsteht und wie schwierig Fälschungen im Handel zu
erkennen sind.

Den Abschluss bildet ein österreichischer Klassiker: der
Kaiserschmarrn. Zwischen Tetrapack, Großpackung und
Mikrowellenportion trifft Eveline Wilds selbstgemachte Version mit
Sauerrahm, Butter und Zwetschkenröster auf eine industriell
gefertigte Variante. Fritz Treiber erläutert dabei den Einsatz von
Pulvern, Emulgatoren und Fetten, inklusive einem kritischen Blick auf
Palmöl. Der Geschmacksvergleich sowie aber auch der Preisvergleich
zeigen deutliche Unterschiede.

Die Rezepte der Sendung sind in der ORF nachlese zu finden sowie
auf https://extra.ORF.at und https://tv.ORF.at abrufbar.

Aufsperren statt Zusperren! Ist das Wirtshaus noch zu retten?

Folge 6: „Neufelden – Leichenschmaus mit Auferstehung“ (um 22.00
Uhr in ORF 1 und 24 Stunden vorab auf ORF ON)

Kira Schinko begibt sich diesmal nach Neufelden und besucht
Familie Rachinger (Mühltalhof). Sie geht einer ungewöhnlichen Frage
nach: Was passiert mit den Ritualen eines Ortes, wenn das letzte
Wirtshaus zusperrt? Wo findet der Leichenschmaus statt, wenn es kein
Gasthaus mehr gibt? In manchen Orten übernehmen Imbissstände oder
sogenannte Schachtelwirte bereits diese Rolle. Doch kann das wirklich
funktionieren? Kira Schinko inszeniert mit Hilfe von Sternekoch
Philip Rachinger eine symbolische Beerdigung des Wirtshauses und lädt
zum gemeinsamen Leichenschmaus. Anschließend wird die mögliche
Auferstehung gefeiert – mit der „Wirtshausroas“, einer extravaganten
Aktion, die den ganzen Ort einbezieht.