Wien (OTS) – Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Österreichische Post,
Salesianer und
Wiener Linien setzen neue Maßstäbe im nachhaltigen Umgang mit
Berufsbekleidung und liefern konkrete Ergebnisse:
– Seit Frühjahr 2025 wurden über 30 Tonnen Dienstkleidung gesammelt
– Mechanische Faserrückgewinnung ermöglicht, dass ausgediente
Berufskleidung wieder zu nutzbarer Faser wird
– Das System ist skalierbar, praxisnah und bereits heute wirkungsvoll
Pünktlich zum Global Recycling Day ziehen Österreichs Uniform-
Recycling Pioniere Zwischenbilanz: Ein Jahr nach dem Start beweist
die Kooperation, dass textile Kreislaufwirtschaft nicht
Zukunftsversprechen, sondern gelebte Realität ist. Für Isabella
Schütz, Nachhaltigkeits- und Umweltmanagerin bei den ÖBB, steht dabei
das gemeinsame Handeln im Vordergrund: „ Gemeinsam bündeln wir Mengen
und schaffen Skalierung. Was früher entsorgt wurde, wird heute wieder
zur Faser und stärkt Ressourcenschonung in Österreich. “
Durch die gemeinsame Sammlung und Verwertung ausgedienter
Berufsbekleidung entstehen skalierbare Rücknahmestrukturen, die
Ressourcen bündeln, Emissionen einsparen und demonstrieren, wie
zirkuläre Lösungen für Textilien in Österreich funktionieren können.
Bereits über 30 Tonnen Textilien wurden seit Frühjahr 2025
gesammelt. Damit liegt das Projekt klar auf Kurs, bis 2027 die
geplanten 50 Tonnen an recycelter Berufsbekleidung zu erreichen. Ein
messbarer Beitrag, der die Motivation der Projektpartner:innen belegt
und den Weg für umfangreichere Kooperationen ebnet.
Warum der Global Recycling Day für die Uniform-Recycling Pioniere
ein Wendepunkt ist
Der internationale Aktionstag erinnert daran, dass Rohstoffe
nicht unendlich und somit funktionierende Kreislaufmodelle
unabdingbar sind, um Klima- und Ressourcenkrisen zu begegnen: „ Daher
ist es uns wichtig, hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten. “
sagt Barbara Fuchs, Gruppenleitung Wirtschaft bei den Wiener Linien.
Die Uniform-Recycling Pioniere zeigen heute, wie das konkret
aussieht:
1.
Branchenübergreifende Kooperation – ein österreichisches Novum
Sechs große Unternehmen bündeln Logistik, Prozesse und
Materialströme, um gemeinsam eine praxistaugliche Kreislauflösung zu
etablieren.
2.
Wirkung, die zählt – und wächst
Mit 30 Tonnen bereits gesammelten Textilien, 50 Tonnen stofflicher
Verwertung als Pilotziel und einem mechanischen Recyclingprozess, der
die Fasern zurückgewinnt, schafft das Projekt echte ökologische
Wirkung.
3.
Hohe Qualitätsstandards – ein Beweis, dass Kreislaufwirtschaft
alltagstauglich ist
Das Projekt zeigt: Selbst großvolumige Arbeitskleidung kann
zuverlässig im Kreislauf geführt werden. Nicht Theorie, sondern
praxisnahe, skalierbare Lösungen wurden geschaffen.
4.
Verantwortung entlang des gesamten Lebenszyklus
Die Initiative fördert verantwortungsvolles Handeln auf individueller
Ebene und verankert Kreislaufdenken in den teilnehmenden Unternehmen.
Ein Projekt mit Signalwirkung – und einem klaren Auftrag für
Österreich
Mit der Auszeichnung als „Nachhaltige Gestalter*innen 2025“ von
BUSINESSART hat das Projekt bereits nationale Anerkennung erhalten.
Doch wichtiger ist: Diese Initiative zeigt, dass Österreich bereit
ist und bei textilen Kreisläufen eine Vorreiter:innenrolle übernehmen
kann. Ein Jahr nach Projektstart unterstreichen die Pionier:innen:
“Textilabfälle sind kein Abfallproblem, sondern eine Ressourcen-
Chance“.
Gemeinsam ist man stärker: Einladung zum Mitmachen
Der Global Recycling Day und das einjährige Jubiläum markieren
einen Meilenstein. „ Wir möchten weitere Partner:innen ermutigen,
Kreisläufe gemeinsam zu stärken. Je mehr Akteur:innen mitmachen,
desto größer die ökologische und wirtschaftliche Wirkung. “ betont
Sabine Krispel, Leitung Betriebsmittel bei der Österreichischen Post.
Die Uniform-Recycling Pioniere laden deshalb Unternehmen in ganz
Österreich ein, sich der Initiative anzuschließen, Stoffströme zu
bündeln und textile Kreisläufe weiter auszubauen. Kreislaufwirtschaft
entsteht, wenn alle ihren Beitrag leisten und gemeinsam handeln.
Über das Projekt
Die Uniform-Recycling Pioniere vereinen Expertise und
Materialströme von Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Österreichischer
Post, SALESIANER und Wiener Linien. TURNS übernimmt Sortierung und
mechanische Faserrückgewinnung. EY denkstatt begleitet den gesamten
Prozess als unabhängige Nachhaltigkeitsberaterin.


