„Wir kämpfen nicht nur um Siege – wir kämpfen um Sichtbarkeit“

Wien (OTS) – Am 18. März ist es wieder so weit: Ab diesem Tag ist
Frauensport in
Österreich rein rechnerisch unsichtbar. Mit dem Equal Play Day machen
win2day und die Österreichischen Lotterien seit 2024 auf diese
strukturelle Schieflage aufmerksam – und zeigen mit einer starken
Kampagne, was mehr Sichtbarkeit konkret bedeutet: Mehr Fans, mehr
Medienpräsenz, mehr Sponsoren, mehr Vorbilder – und am Ende mehr
Chancen für ganz Österreich.

Zwtl.: Mehr Sichtbarkeit ist kein Symbolthema – sie ist ein Game
Changer.

Selbst im Fußball, der beliebtesten Sportart des Landes, können
viele Spielerinnen trotz Bundesliga-Niveau nicht vom Sport allein
leben. Nationalteamspielerin Jasmin Pal wird deutlich: „Im
Frauenfußball kämpfst du nicht nur um Titel – manchmal kämpfst du
darum, überhaupt existieren zu dürfen. Professionalität wird von uns
erwartet, aber die Rahmenbedingungen sind oft alles andere als
professionell. Sichtbarkeit entscheidet darüber, ob wir Perspektiven
haben – oder nur Durchhaltevermögen.“

Zwtl.: Wenn der Traum vom Profisport nur im Ausland möglich ist

Für viele junge Spitzensportlerinnen führt der Weg ins Ausland –
weil dort Strukturen existieren, die es ermöglichen, von
Leistungssport zu leben. Basketball-Nationalteamspielerin Sina
Höllerl , die im Herbst in die USA geht, sagt offen: „Wir haben in
den letzten Jahren mehr Erfolge gefeiert als viele Männerteams – und
trotzdem spielen wir vor deutlich weniger Publikum. In den USA wird
Frauensport ernst genommen. Eigentlich sollte man nicht auswandern
müssen, um seinen Traum zu leben.“

Beachvolleyball-Europameisterin Lia Berger ergänzt: „Wir
investieren genauso viel, tragen genauso viel Verantwortung und
freuen uns über die mediale Aufmerksamkeit, die wir bekommen.
Gleichzeitig wünschen wir uns, dass unsere Sichtbarkeit weiterwächst,
weil sie die Grundlage für bessere Bedingungen, Sponsoren und
langfristige Perspektiven ist.“
Ihre Teamkollegin Lilli Hohenauer spricht einen konkreten Missstand
an: „Bei vielen Turnieren bekommen Frauen die unattraktiveren
Spielzeiten – weniger Publikum, weniger TV. Wenn wir gleiche
Rahmenbedingungen wollen, müssen wir auch gleich sichtbar sein.“

Zwtl.: „Warum soll nicht eine Frau Formel-1-Weltmeisterin werden?“

Im Motorsport gibt es körperlich keine strukturellen Nachteile
für Frauen – aber es fehlen Vorbilder, Förderprogramme und mediale
Präsenz. Motorsportlerin Emma Felbermayr sagt selbstbewusst: „Rein
körperlich gibt es keinen Grund, warum eine Frau nicht Formel-1-
Weltmeisterin werden kann. Was fehlt, ist Sichtbarkeit. Wenn junge
Mädchen keine Vorbilder sehen, träumen sie auch nicht groß.
Initiativen wie Equal Play schaffen genau diese Bühne.“

Zwtl.: A-WM gegen Kanada und USA – und trotzdem kaum wahrgenommen

Eishockey-Torhüterin Selma Luggin gehört mittlerweile zu den
besten Torhüterinnen der Welt. 2026 spielt sie mit Österreich
erstmals in der Top Division der Weltmeisterschaft – gegen Kanada und
die USA.
„Wir gehören zu den Top-10-Nationen der Welt – und trotzdem können
die meisten von uns nicht vom Sport leben. Wir leisten Profisport
unter Amateurbedingungen. Professionalität wird erwartet, aber nicht
finanziert. Wenn uns eine Bühne geboten wird, dann liefern wir – aber
diese Bühne bekommen wir noch viel zu selten.“

Zwtl.: „Wir machen weiter, bis wir 50:50 haben“

Für Managing Director Georg Wawer ist der Equal Play Day ein
klarer Handlungsauftrag: „Im Vorjahr war der Equal Play Day am 20.
Februar, heuer am 18. März. Das zeigt, dass wir wirklich Fortschritte
machen. Aber 79 Prozent der Sportberichterstattung zeigen weiterhin
Männer. Solange das so ist, machen wir weiter – bis wir 50:50
erreicht haben.“

Erwin van Lambaart , Generaldirektor der Österreichischen
Lotterien, betont die langfristige Haltung hinter dem Engagement:
„Seit Jahrzehnten stehen die Österreichischen Lotterien verlässlich
an der Seite des Breiten- und Spitzensports in unserem Land. Dieses
Engagement ist für uns mehr als Förderung – es ist gesellschaftliche
Verantwortung. Wenn wir Frauensport sichtbar machen, stärken wir
nicht nur Athletinnen, sondern schaffen Vorbilder für die nächste
Generation. Denn Inspiration beginnt dort, wo Leistung gesehen und
anerkannt wird.“

Auch wirtschaftlich ist das Thema klar einzuordnen, so
Vorstandsdirektor Martin Škopek : „Sichtbarkeit ist im Sport die
entscheidende Währung. Sie steuert Investitionen, Sponsoring,
Medienrechte und damit die gesamte Wertschöpfungskette. Solange
Frauensport strukturell unterrepräsentiert ist, bleibt
wirtschaftliches Potenzial ungenutzt – für Vereine, Partner und den
Sportstandort Österreich.“

Zwtl.: Über win2day

Mit win2day bieten die Österreichischen Lotterien die erste und
einzige Adresse für konzessioniertes Online-Glücksspiel in
Österreich. win2day vereint Casino Klassiker, Slots, Lotteriespiele
wie Lotto „6 aus 45“ und Sportwetten auf einer einzigen Spieleseite
und steht für Sicherheit bei der Spielabwicklung, der
Gewinnauszahlung und im Datenschutz. Der Kern allen Handelns ist der
Spieler- und Jugendschutz und das Sicherstellen von begleitenden
Rahmenbedingungen.

win2day ist Hauptsponsor im österreichischen Eishockey,
Basketball, Beach Volleyball, Tennis und American Football. Auch
dabei ist Fairplay als Haltung die oberste Prämisse: win2day
unterstützt Frauen und Männer – mit und ohne Behinderung – immer mit
derselben Wertschätzung. In diesem Rahmen fördert win2day gezielt die
Professionalisierung von Frauensport und Behindertensport, den Aufbau
von Nationalmannschaften, die Ausstattung von Teams mit hochwertiger
Ausrüstung und ganz besonders den Zugang der Gesellschaft zu diesen
Sportevents.

Zwtl.: Über die Österreichischen Lotterien

Die Österreichischen Lotterien verfolgen seit 40 Jahren das klare
Ziel, Glücksspiel mit Verantwortung zu gewährleisten. Innovation,
Fairness und konsequenter Spielerschutz dienen dabei nicht nur einem
sicheren Glücksspielmarkt, sondern auch dem Wohl der Gesellschaft.
Als einer der größten Steuerzahler des Landes trägt das Unternehmen
entscheidend zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben bei. Durch die
gesetzliche Sportförderung flossen bereits mehr als 2,2 Milliarden
Euro in den Breiten- und Spitzensport. Zudem investiert das
Unternehmen in Sport, Kunst, Kultur und soziale Projekte. Das
vielfältige Produktportfolio steht für sichere und
verantwortungsvolle Unterhaltung. Die Österreichischen Lotterien
stehen seit vier Jahrzehnten für eine einzigartige Verbindung aus
wirtschaftlichem Erfolg und gesellschaftlichem Engagement – stets an
der Seite Österreichs und seiner Bevölkerung.

Details zur Studie sowie Sujets zum Download finden Sie hier:
https://bit.ly/3PgvSCG