Wien (OTS) – Wenn der erste Schnee fällt, beginnt für viele die
schönste Zeit des
Jahres: die Wintersportsaison. Doch auf Skiern oder Snowboard sind
Knieverletzungen schnell passiert – allen voran der gefürchtete
Kreuzbandriss. Während früher fast immer eine Operation notwendig
war, ermöglicht die moderne Regenerative Gelenkmedizin heute eine
sanfte Heilung mit körpereigenen Stammzellen – ganz ohne Skalpell.
„Wir wissen heute, dass nicht nur Knorpelschäden, sondern auch
Kreuzband- und Meniskusverletzungen erfolgreich mit den Methoden der
Regenerativen Gelenkmedizin behandelt werden können“, erklärt PD Dr.
Patrick Weninger, einer der führenden österreichischen Knie-Experten.
Durch den gezielten Einsatz von Stammzellen und biologischen
Wachstumsfaktoren wird der natürliche Heilungsprozess des Körpers
aktiviert. Das Gewebe kann sich regenerieren – die Bandheilung
erfolgt ohne Operation und ohne damit verbundene Komplikationen.
Zwtl.: Kreuzband-Regeneration statt Kreuzband-Ersatz
„Wir überblicken derzeit in unserer Praxis über 100 Patienten,
die wir nach einem Kreuzbandriss mit Stammzellen behandelt haben. In
allen Fällen sind die gerissenen Bänder geheilt, wobei diese
vollständige Bandheilung auch im MR (Anm. Magnetresonanz) ersichtlich
war“ , berichtet Weninger aus seiner langjährigen Kreuzband-
Erfahrung. Bei mit Stammzellen behandelten Kreuzbandrissen dauert die
Heilung im Schnitt nur etwa vier Monate. Währenddessen sorgt eine
gezielte physiotherapeutische Nachbehandlung dafür, dass das Knie
wieder vollständig stabil und belastbar wird.
Zwtl.: Heilung aus dem eigenen Körper
Die Therapie nutzt körpereigene, sogenannte autologe Stammzellen
aus dem Blut, die direkt an die verletzte Stelle injiziert werden.
Dort regen sie die Regeneration des Gewebes an und führen zur
Bandheilung. Das Resultat: Keine Narben, kein Klinikaufenthalt, keine
OP und damit eventuell verbundene Komplikationen – stattdessen eine
natürliche Regeneration und ein rascher Weg zurück zu Sport und
Alltag.
Zwtl.: Die Zukunft der Kreuzbandriss-Behandlung: biologisch statt
operativ
„Die Rissform entscheidet, ob Stammzellen zur Bandheilung führen,
oder nicht. Wir haben ein spezielles KI-Tool entwickelt, welches uns
den Erfolg der Behandlung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit
vorhersagt. Wichtig ist es auch, die Grenzen der Regenerativen
Medizin zu kennen“, so Weninger. Die vorliegenden Ergebnisse wurden
bereits ausgewertet und beim renommierten „Journal of Clinical
Medicine“ zur Publikation eingereicht. Derzeit behandelt PD Dr.
Weninger und sein Team etwa 20 Kreuzbandriss-Patienten pro Monat mit
Stammzellen – bald werden es aufgrund der Wintersaison mehr.
Zwtl.: Über PD Dr. Patrick Weninger
PD Dr. Patrick Weninger ist Facharzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie mit Schwerpunkt auf Knieverletzungen und
Sportorthopädie. Als Pionier der regenerativen Gelenkmedizin in
Österreich behandelt er erfolgreich Kreuzband-, Meniskus- und
Knorpelverletzungen mit stammzellbasierten Verfahren.


