Wichtige Entlastung erreicht: Agrardiesel wird wieder eingeführt

Wien (OTS) – Mit der Absicherung des Agrardiesels für die Jahre 2027
und 2028 wird
eine zentrale Forderung des Österreichischen Bauernbundes umgesetzt.
Dafür stehen insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, jeweils 50
Millionen Euro pro Jahr. Gleichzeitig konnten neue Belastungen für
bäuerliche Familienbetriebe verhindert werden. Weder Vermögens- und
Erbschaftssteuern noch eine Erhöhung der Grundsteuer sind Teil der
Budgeteinigung.

„Trotz Sparkurses und angespannter Budgetlage ist es gelungen,
wichtige Entlastungen für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern
und zusätzliche Belastungen zu verhindern. Der Agrardiesel ist ein
wichtiges Signal für unsere Bauernfamilien und für die heimische
Lebensmittelproduktion. Unser Dank gilt Landwirtschaftsminister
Norbert Totschnig, der sich in den Verhandlungen mit großem Einsatz
für diese Entlastung starkgemacht hat. Dass es keine Vermögens- und
Erbschaftssteuern und keine Erhöhung der Grundsteuer gibt, ist ein
weiterer wichtiger Erfolg für die heimische Landwirtschaft“, betont
Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser .

Entlastung kommt direkt bei den Betrieben an
Der Bauernbund hatte zuletzt wiederholt auf die steigenden Energie-,
Betriebs- und Treibstoffkosten hingewiesen und eine gezielte
Entlastung beim Agrardiesel gefordert. Mit der nun angekündigten
Wiedereinführung wird diese Forderung umgesetzt.

„Entscheidend ist, dass die Unterstützung direkt bei den
bäuerlichen Betrieben ankommt. Dort entstehen die Kosten, dort wird
gearbeitet und dort werden unsere Lebensmittel produziert. Gerade in
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist diese Entlastung ein
wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit“, so Strasser .

Faire Rahmenbedingungen für heimische Lebensmittelproduktion
Für den Bauernbund zeigt die Budgeteinigung, dass die Anliegen der
Landwirtschaft auch in schwierigen Zeiten Gewicht haben.

„Wir wissen, dass gespart werden muss. Umso wichtiger ist, dass
dort abgesichert wird, wo es um Versorgungssicherheit, Produktion und
faire Rahmenbedingungen geht. Der Agrardiesel ist dafür ein wichtiger
Schritt“, so Strasser abschließend.