Wien (OTS) – Österreichs Anleger:innen bleiben ihrem traditionellen
Sicherheitsdenken treu. Das Sparbuch ist und bleibt das Anlageprodukt
Nummer 1, in das derzeit knapp zwei Drittel der Befragten (64,3 %)
investiert sind. Dahinter folgen Versicherungsprodukte mit 44,5
Prozent, Aktien und Anleihen mit 35 Prozent sowie Edelmetalle wie
Gold oder Silber mit 29,9 Prozent. 17,1 Prozent der Befragten sind
derzeit in Kryptowährungen investiert. Damit hinken die digitalen
Assets den „klassischen“ Anlageprodukten nach wie vor hinterher,
haben sich jedoch als stabile Nische im Anlageverhalten etabliert.
Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während
24,5 Prozent der Männer in Kryptowährungen investieren, trifft das
nur auf 9,6 Prozent der Frauen zu.
Auch die Risikobereitschaft zeigt ein klares Muster. Ein großer
Teil der Bevölkerung investiert bei hohen Risiken nur sehr kleine
Summen (37,3 %), über ein Drittel (34,3 %) vermeidet risikoreiche
Anlagen überhaupt. Gerade einmal 4,9 Prozent sind bereit, bei hohem
Risiko auch größere Beträge zu investieren. Trotz der Popularität von
Bitcoin und anderen digitalen Assets bei jüngeren Zielgruppen bleibt
der Risikoappetit der breiten Bevölkerung also eingeschränkt.
Das zeigt eine aktuelle Studie zum Thema Kryptowährungen der
Wirtschafts- und Beratungsorganisation EY mit 1.532 Befragten im
Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Die vollständigen Ergebnisse stehen
hier zur Verfügung.


