Start für den Sicherheitsausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße Süd

Neutal (OTS) – Mit einem offiziellen Spatenstich in Neutal startete
die ASFINAG
gemeinsam mit ranghohen Vertretern des Landes Burgenland am heutigen
Dienstag den Sicherheitsausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße Süd.

Der Ausbau umfasst die Errichtung einer neuen baulichen
Mitteltrennung und die Fahrbahnsanierung im Bereich zwischen
Weppersdorf/ Markt St. Martin und Oberpullendorf Süd. Zudem werden
sechs bestehende Brücken verbreitert, eine Brücke wird abgerissen und
komplett neugebaut, weitere 20 Brücken (davon drei Grünbrücken für
Wildtiere) werden saniert. Im Sinne der Ressourcenschonung werden die
anfallenden Materialien, sofern möglich, direkt an der Baustelle
verwertet. Materialien, die vor Ort nicht wiederverwendet werden
können, werden abtransportiert und an anderen Baustellen in den
Recyclingkreislauf gebracht. Die Recycling-quote für Asphalt, Beton
und Stahlleitschienen liegt bei rund 75 %.

Die erste Maßnahme ist die Verbreiterung der Richtungsfahrbahn
Oberpullendorf, im Sommer 2026 beginnen die Arbeiten für die
Sanierung beider Fahrbahnen und die Errichtung der Mitteltrennung.
Während der Arbeiten bleibt in jede Richtung eine Fahrspur aufrecht.
Die Fertigstellung ist für Mai 2028 geplant, die Gesamtinvestition
beläuft sich auf rund 72 Millionen Euro.

Burgenlands Verkehrslandesrat Heinrich Dorner:
„Mit dem weiteren Sicherheitsausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße
bis Oberpullendorf Süd wird der nächste bedeutende Schritt für mehr
Verkehrssicherheit gesetzt. Bereits die erste Phase des
Sicherheitsausbaus zwischen Mattersburg und Weppersdorf/Markt St.
Martin mit der Errichtung einer baulichen Mitteltrennung hat diese
Strecke um ein Vielfaches sicherer gemacht und menschliches Leid
deutlich reduziert. Frontalkollisionen mit tödlichen Folgen gehören
seitdem der Vergangenheit an. Nun wird auch auf dem südlichen
Abschnitt mit der Errichtung einer Mitteltrennung und zusätzlichen
Modernisierungsmaßnahmen die Sicherheit stark erhöht – ein guter Tag
für unsere Pendlerinnen und Pendler!“

ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl betonte:
„Der Sicherheitsausbau der S 31 ist für uns ein zentrales Anliegen,
immerhin geht es hier um Menschenleben. Die bauliche Mitteltrennung
wird das Risiko von Frontalzusammenstößen erheblich reduzieren und
somit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Die S
31 wird zu einer modernen, sicheren und verlässlichen Verkehrsader
für das Burgenland. Wir investieren rund 72 Millionen Euro und
garantieren eine möglichst rasche Umsetzung dieses Projektes.“