Wien/Pecs (OTS) – Was Victor Orban in Budapest nicht gelungen ist,
will er am heutigen
Samstag in der südungarischen Stadt Pecs nachholen: Die zweite PRIDE-
Parade in Ungarn soll dort heute aufgrund von Orbans PRIDE-Verbot
untersagt werden. Die dortigen Aktivist*innen lassen sich von ihrem
Einsatz für Menschenrechte und ein vielfältiges Ungarn aber nicht
abbringen und bekommen für ihren Widerstand gegen die
menschenrechtsfeindliche Politik Orbans auch breite internationale
Unterstützung. Für den Bundesvorsitzenden der sozialdemokratischen
LGBTIQ+ Organisation SoHo und SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario
Lindner steht fest: „Wie schon in Budapest stehen wir auch in Pecs
solidarisch mit der ungarischen LGBTIQ+ Community! Orbans Angriffe
auf die Menschenrechte der ungarischen LGBTIQ+ Community sind ein
Angriff auf die Grundrechte aller Ungar*innen und eine direkte
Attacke auf unser vielfältiges, demokratisches Europa. Alle, denen
ein vielfältiges, demokratisches Europa ein Anliegen ist, sind heute
Seite an Seite mit der LGBTIQ+ Community in Pecs!“
Auch aus Österreich reisen Aktivist*innen heute nach Ungarn, um
die dortige Community zu unterstützen. Anna Robosch, SPÖ-
Gemeinderätin in Graz, einer Partnerstadt von Pecs, und Vorsitzende
der SoHo Steiermark, reist mit einer Delegation der steirischen
Zivilgesellschaft nach Pecs: „Der Kampf der ungarischen LGBTIQ+
Community geht uns alle an! Orbans Verbündete wollen dessen Politik
auch in Österreich und anderen EU-Ländern umsetzen. Umso wichtiger
ist es, dass wir heute in Pecs klarmachen, dass eine Einschränkung
der Grund- und Menschenrechte niemals erfolgreich sein wird!“



