Wien (OTS) – Die Umweltorganisation VIRUS kommentiert ein Interview,
das Asfinag
–Vorstand Hufnagl jüngst dem „Kurier“ gegeben hat: „Laut Aussage des
zuständigen Firmenchefs ist für den Lobautunnel-Teil der S1 ein
Baubeginn 2032 möglich. Damit wird die lange Bank bis 2030, die in
der am 25. September laufenden Hanke-Show hinter der Falschmeldung,
der Tunnel werde gebaut, getarnt wurde, noch länger.“
So habe man als Teil dieser Show dann die A5 und eben die S1 ins
Bauprogramm aufnehmen wollen, dies jedoch am Ende und betrage jedoch
der Vorausschauzeitraum aber eben jeweils nur sechs Jahre. Bereits
Ende Mai habe Hufnagl mit dem Datum 2031 aufhorchen lassen und
festgehalten, dass die Voraussetzungen für eine Entscheidung gar
nicht gegeben seien. Mit einem nun auf 2032 erhöhten Baubeginn sei
weiters unwahrscheinlicher, dass das noch vor kurzem kolportierte
Bauende 2040 halten werde. „Es ist dies aber ohnehin alles eine
Spekulation darauf, dass der EuGH in unserem Verfahren so entscheiden
wird, wie sich das die Betonierer wünschen, darauf wetten sollte
besser niemand,“ so Rehm. Genau um eine derartige spekulative Wette
handle es sich aber beim Plan, den Freilandabschnitt der S1 ab
nächstem Jahr allein zu bauen. „Ein derartiger S1-Wurmfortsatz als
Dauerprovisorium ist eine besondere Schnapsidee. Bei der S34 kann man
sehr wohl auf den EuGH warten, warum hier nicht? Es ist Zeit,
umzudenken“, so Rehm abschließend.




