Wien (OTS) – Zum internationalen Tag der Demokratie am 15. September
unterstreicht
das Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft (ÖNZ) die Bedeutung
zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen angesichts
zunehmender autoritärer Tendenzen in Europa und weltweit. Demokratien
geraten immer stärker unter Druck – von Einschränkungen der Meinungs-
und Pressefreiheit über die Diskreditierung zivilgesellschaftlicher
Organisationen bis hin zu Angriffen auf Grundrechte.
„Der Internationale Tag der Demokratie hat angesichts der
weltweiten Entwicklungen eine neue Bedeutung gewonnen. Demokratie ist
keine Selbstverständlichkeit – sie braucht Schutz, Pflege und
Weiterentwicklung“, betont Ursula Bittner vom ÖNZ. „Gerade jetzt
müssen wir wachsam sein: Wer Zivilgesellschaft schwächt, schwächt die
Demokratie.“
Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten einen
unverzichtbaren Beitrag, um demokratische Werte lebendig zu halten –
ob im Einsatz für Menschenrechte und Umweltschutz, für freie Medien
und soziale Gerechtigkeit oder für Integration, Informationsfreiheit
und freiwilliges Engagement. „So vielfältig wie die Menschen in
unserer Gesellschaft sind auch die Anliegen der Zivilgesellschaft.
Darum haben sie unschätzbaren Wert für das gute Zusammenleben und
sollten von der Politik klar anerkannt und bestärkt werden“, so
Bittner.
Dem Österreichischen Netzwerk Zivilgesellschaft (ÖNZ) gehören
Dutzende sehr unterschiedliche Organisationen an – von
betrifft.demokratie über die Katholische Aktion Österreich bis zu
Global 2000. Gemeinsam eint sie das Ziel, Demokratie zu sichern und
weiterzuentwickeln. „Eine starke, unabhängige Zivilgesellschaft ist
ein Garant für eine liberale Demokratie und unverzichtbar für einen
offenen öffentlichen Diskurs“, so das Netzwerk.
Alle aktuellen Netzwerkorganisationen finden Sie hier:
https://www.oenz.at/organisationen




