ÖAW: Plus für Forschungsbudget „starkes Signal“

Wien (OTS) – Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
begrüßt die von
Ministerin Eva-Maria Holzleitner angekündigte Erhöhung des Budgets
für die Grundlagenforschung auf 3 Milliarden Euro für die Jahre 2027
bis 2029.

Faßmann: „Das Budgetplus für die Grundlagenforschung um 375
Millionen Euro ist ein großer Erfolg von Ministerin Holzleitner,
deren Einsatz die ÖAW gerne unterstützt hat. Das ist ein beachtliches
Ergebnis und ein starkes Signal für Forschung und Innovation. Ein
rohstoffarmes Land wie Österreich muss auf Grundlagenforschung als
Humus für Innovationen setzen. Wir müssen wesentliche Zukunftsthemen
wie die Quantenforschung, Life Sciences und KI weiter vorantreiben.
Der Ministerin ist auch zu danken, dass der aus ihrem Haus kommende
Budgetteil zeitgerecht finalisiert wurde.“

Die ÖAW appelliert an die beiden anderen Forschungsressorts sowie
an das Finanzministerium, einen schnellen Beschluss des gesamten
Paktes nun möglich zu machen.

Die ÖAW holt Spitzenforschung nach Österreich und will das auch
in Zukunft tun. 58 % der Forschenden an der ÖAW sind international,
zahlreiche Spitzenkräfte konnten in den vergangenen Jahren gewonnen
werden. Die ÖAW hat als erste Einrichtung ein strukturiertes Programm
initiiert, mit dem Forschende aus den USA geholt werden konnten.
Große Projekte der ÖAW sollen in den kommenden Jahren fortgesetzt und
weiterentwickelt werden, wie zum Beispiel der Aufbau des Science
Communication Centers, des AITHYRA-Instituts für KI in der Biomedizin
sowie unterschiedliche Aktivitäten, um das Vertrauen in die
Wissenschaft zu stärken.

Faßmann: „Die ÖAW hat einen kompromisslosen Anspruch, was
Exzellenz betrifft. Diesen werden wir auch in schwierigen Zeiten
nicht aufgeben. Dafür ist die Basis nun geschaffen worden.“