Wien (OTS) – Mit den neuen „Power-Stationen“ in 5 Wiener Parks können
junge Wiener
*innen ab sofort ihre Smartphones und Tablets direkt im öffentlichen
Raum kostenlos aufladen. Die Idee dazu stammt von Jugendlichen, die
bei der Kinder- und Jugendmillion eingereicht und gewählt wurde.
Umgesetzt wurde das Projekt von Wien Leuchtet (MA33).
Davon überzeugten sich Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin
Bettina Emmerling sowie die Wiedner Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl,
gemeinsam mit WIENXTRA und der Dienststelle Wien Leuchtet im
Resselpark vor Ort von den neuen Ladestationen.
Saft für das Smartphone an beliebten Jugend-Treffpunkten
Die Ladestationen wurden von der Magistratsabteilung 33 – Wien
leuchtet speziell für den öffentlichen Raum konstruiert, hinsichtlich
Barrierefreiheit geprüft und an vorhandenen Lichtmasten montiert.
Erkennbar sind sie auf den ersten Blick durch große, gut sichtbare
Piktogramme.
Nutzer*innen können ihre Geräte entweder per Kabel (USB-A oder
USB-C) oder kabellos durch Auflegen laden – je nachdem, was ihr
Smartphone unterstützt. Damit sind alle gängigen Ladearten möglich.
Die Ladestationen sind errichtet an stark frequentierten Orten nahe
von Spielplätzen und Skater-Rampen. Sie befinden sich im Resselpark (
1040), Esterhazypark (1060), Helmut-Zilk-Park (1100) und am Emil-
Maurer-Platz (1070). Eine weitere Ladestation wird noch im
Forschneritschpark (1150) installiert.
Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling betont: „Eine lebendige
Stadt braucht Raum für die Bedürfnisse der Jugend. Wenn Jugendliche
nach mehr Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum fragen, nehmen wir
das ernst. Es ist großartig zu sehen, wie aus einer konkreten Idee
der jungen Wiener*innen ein praktisches Angebot im Stadtbild wird.“
„Der Resselpark ist zentraler Treffpunkt für junge Menschen in
Wien. Es freut mich ungemein, dass wir den Wunsch nach moderner
Infrastruktur im öffentlichen Raum so unkompliziert erfüllen können.
Die neuen Power-Stationen werten den Park als Wohlfühl- und
Verweilort für die Jugend noch weiter auf!“, so Bezirksvorsteherin
Lea Halbwidl.
Auch der technische Projektleiter der MA 33 Franz Fröhlich freut
sich über die gelungene Realisation: „Was auf den ersten Blick nach
einer kleinen Alltagserleichterung klingt, steht für etwas Größeres:
Junge Menschen in Wien wurden gehört, ihre Ideen und Bedürfnisse
ernst genommen und aus einem konkreten Wunsch wurde ein nutzbares
Angebot im öffentlichen Raum–und das kostenfrei für alle.“
Von der Idee zur Realität: Jugend gestaltet Wien mit
Hinter den „Power-Stationen“ steht die Kinder- und Jugendmillion
– eine Beteiligungsinitiative der Stadt Wien. In gemeinsamen
Workshops von Kindern, Jugendlichen und Fachexpert*innen der Stadt
wurden eingebrachte Ideen ausgearbeitet und anschließend in Online-
Abstimmungen zur Umsetzung gewählt. Organisiert und begleitet wird
der gesamte Prozess von der Koordinationsstelle Junges Wien bei
WIENXTRA. „Die Kinder- und Jugendmillion ist gelebte Demokratie von
klein auf. Von der ersten Idee über die stadtweite Abstimmung bis hin
zur fertigen Ladestation erleben junge Wiener*innen hautnah, dass sie
ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Das stärkt das Vertrauen in die
eigene Stimme“, betont Benjamin Schmid, Leiter der
Koordinationsstelle Junges Wien bei WIENXTRA.


