Wien (OTS) – Der Klima- und Energiefonds veröffentlicht sein
Jahresprogramm 2026.
Das vom Präsidium des Fonds beschlossene Programm ist mit 106,3
Millionen Euro dotiert. Die Mittel stammen aus dem Bundesministerium
für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie dem
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Das
Programm setzt Schwerpunkte in den Bereichen Innovation,
Versorgungssicherheit, Klimawandelanpassung und regionale
Wertschöpfung.
Die Förderungen und Initiativen des Klima- und Energiefonds
richten sich an Industrie und Wirtschaft, Forschungseinrichtungen,
Städte, Gemeinden und Regionen und begleiten die Entwicklung und
Umsetzung innovativer Lösungen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette.
Finanzminister Markus Marterbauer : „Die Klimakrise gehört zu den
gefährlichsten Bedrohungen des Wohlstandes. Trotz der notwendigen
Budgetkonsolidierung wird die wichtige Arbeit des Klima- und
Energiefonds fortgesetzt. Insbesondere die Klima- und Energie
Modellregionen (KEM) sowie die Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (
KLAR) werden fortgeführt und unterstützen weiterhin Gemeinden und
Regionen beim Klimaschutz und bei der Klimawandelanpassung.“
Neu im Jahresprogramm 2026 sind die Förderprogramme „Nachhaltige
Bodenstromversorgung an Flughäfen“ sowie „Energiemanagement –
Flexibilisierung im Verteilnetz“. Mit den beiden Programmen werden
einerseits innovative Lösungen für die Elektrifizierung der Mobilität
unterstützt und andererseits Maßnahmen zur besseren Integration
erneuerbarer Energien und zur Flexibilisierung der Stromnetze
gefördert.
Innovations- und Mobilitätsminister Peter Hanke : „Mit dem
Jahresplan 2026 setzt der Klima- und Energiefonds genau dort an, wo
es zählt: bei Innovation, bei einer nachhaltigen Mobilität und bei
einem fairen Wandel, der die Menschen mitnimmt. Klimaschutz,
Standortsicherung und soziale Verantwortung müssen zusammen gedacht
und umgesetzt werden. Das ist der Weg, den wir konsequent
weitergehen, um Österreich fit für die Zukunft zu machen.“
Bundesminister Norbert Totschnig : „Die Klima- und Energie-
Modellregionen sowie die Klimawandel-Anpassungsmodellregionen leisten
einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klima- und Energieziele in
den Regionen. Das Jahresprogramm 2026 stärkt diese Arbeit und
unterstützt Gemeinden und Regionen bei der Anpassung an die Folgen
des Klimawandels.“
Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer : „Die Förderungen des
Klima- und Energiefonds leisten einen Beitrag zur Umsetzung der
Industriestrategie, der Transformation der heimischen Betriebe und
stärken damit den Wirtschaftsstandort Österreich. Innovationen im
Energiebereich sind eine Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und
Versorgungssicherheit.“
Bernd Vogl , Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Der
Klima- und Energiefonds unterstützt als Transformationsagentur die
Umsetzung zentraler Strategien der Bundesregierung. Mit dem
Jahresprogramm 2026 setzen wir die verfügbaren Mittel gezielt dort
ein, wo sie Innovationen beschleunigen, die Versorgungssicherheit
erhöhen und regionale Wertschöpfung stärken.“
Das Jahresprogramm 2026 führt der Fonds bestehende Förderangebote
fort und entwickelt sie bedarfsgerecht weiter. Im Mittelpunkt stehen
die rasche Umsetzung von Innovationen, die Stärkung resilienter
Energie- und Mobilitätssysteme sowie Maßnahmen zur
Klimawandelanpassung. Die Förderprogramme orientieren sich an den
nationalen und europäischen klima-, energie- und industriepolitischen
Zielsetzungen.
Zwtl.: Über den Klima- und Energiefonds
Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 gegründet und unterstützt
im Auftrag der Österreichischen Bundesregierung die Erreichung der
nationalen Klima- und Energieziele. Das oberste Organ des Klima- und
Energiefonds ist das Präsidium, das aus dem Minister für Finanzen,
dem Minister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem
Minister für Wirtschaft, Energie und Tourismus und dem Minister für
Land und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und
Wasserwirtschaft oder von diesen entsandten Vertretungen besteht.
Seit seiner Gründung wurden mehr als 500.000 Projekte mit insgesamt
rund 4,1 Milliarden Euro unterstützt. Als Transformationsagentur
entwickelt und koordiniert der Klima- und Energiefonds
Förderprogramme in den Bereichen Energie, Mobilität, Klimawandel
sowie Forschung und Innovation. Er arbeitet mit Bundesministerien,
Ländern, Gemeinden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und
begleitet Projekte entlang der gesamten Innovationskette – von der
Forschung bis zur Anwendung. Ziel ist es, Innovationen zu
beschleunigen, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in
Österreich zu stärken sowie nachhaltige Wertschöpfung in den Regionen
zu fördern.
Weiterführende Informationen
Jahresprogramm 2026
Ausschreibung Bodenstrom
Ausschreibung Energiemanagement (für Haushalte)
Ausschreibung Energiemanagement (für Betriebe, Vereine, Gemeinden
)


