Graz (OTS) – „ Medien sind in vielerlei Hinsicht das Fenster, durch
das unsere
Gesellschaft sich selbst sieht. Und je vielfältiger dieses Fenster
ist – in Stimmen, Perspektiven, Geschichten – desto inklusiver wird
unser Blick“, stellt STYRIA-CEO Markus Mair bei der Präsentation des
neuen Kleine-Zeitung-Magazins „Auf Augenhöhe“ fest. „Inklusion ist
also nicht nur ein Thema, das Medien abbilden sollten, sie ist auch
ein Prüfstein für ihre Qualität: Wer nur einseitig berichtet oder
zugänglich macht, verliert an Relevanz. Gleichzeitig gilt: Medien
brauchen Inklusion, um lebendig zu bleiben. Unterschiedliche
Erfahrungen, Hintergründe und Sichtweisen bereichern unsere Arbeit,
öffnen Horizonte und schaffen Inhalte, die wirklich alle erreichen.
Kurz gesagt: Medien ohne Inklusion sind blind – und Inklusion ohne
Medien bleibt unsichtbar.“
Auch Lena Scholz , Redaktionsmanagerin der Kleinen Zeitung und
Ideengeberin des Magazins, zeigt sich im Gespräch mit Moderatorin
Barbara Haas überzeugt: „Auf Augenhöhe ist nicht nur der Titel des
Magazins, auf Augenhöhe gestaltete sich auch die Zusammenarbeit des
ganzen Teams – von der Themensetzung bis zu eigens recherchierten
Geschichten und Interviews. Ein sehr, sehr tolles Projekt.“ Das
Projektteam unter der Leitung von STYRIA-Unternehmenssprecherin
Margot Hohl bestand teils aus Kleine-Zeitung-Redakteur:innen, teils
aus Mitarbeiter:innen von LebensGroß. So steht das Thema Inklusion
nicht nur thematisch im Zentrum – „Auf Augenhöhe“ erscheint zudem in
Einfacher Sprache und barrierearmem Layout.
Susanne Maurer-Aldrian , Geschäftsführerin von LebensGroß: „Bei
der Arbeit an diesem gemeinsamen Projekt sind auf eine schöne Weise
alle gewachsen, alle haben ihren Horizont erweitert – und ich danke
allen für diese Möglichkeit, so wichtige Themen für so viele
zugänglich zu machen. Und es gibt noch sehr, sehr viele weitere
Themen, die gesellschaftspolitisch relevant sind.“
Christian Fast , ist Co-Forscher im Forschungszentrum
Menschenrechte bei LebensGroß. Sein Portrait im Magazin steht
exemplarisch für gelungene Inklusion. Bei der Präsentation zog auch
er nochmals Bilanz über seine Bildungslaufbahn: „Oft muss man die
Dinge einfach einmal probieren, dann sieht man weiter.“
Armin Gruber ist Teil des Sprachteams von LebensGroß und
beschäftigt sich seit einigen Monaten intensiv mit Einfacher Sprache:
„Es geht darum, Texte und Sprache für wirklich alle verständlich zu
machen. Das ist immer unser Ziel – und mit diesem Magazin haben wir
ein gutes Beispiel dafür geschaffen.“
Das neue Magazin „Auf Augenhöhe“ umfasst 44 Seiten und liegt
heute der Kleinen Zeitung (Ausgabe Steiermark) bei, erscheint als E-
Paper und wird auch auf kleinezeitung.at veröffentlicht.


