JUNOS Studierende: „Frau Holzleitner, sind Sie noch da?“

Wien (OTS) – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die Einigung über die
Finanzierung
der Universitäten wurde von SPÖ-Wissenschaftsministerin Holzleitner
nach den Protesten im Mai auf Herbst vertagt. „An vielen
Universitäten sind die Studierenden bereits ins nächste Semester
gestartet. Wie es um die Finanzierung ihres Studiums bestellt ist und
ob Leistungskürzungen auf sie warten, darüber wird seitens des
Ministeriums nicht klar kommuniziert“, macht Lorenzo Friedli,
Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden, deutlich. „Das Mindeste
wäre die Offenlegung der Zahlen und Transparenz über die geplanten
Maßnahmen.“

„Wer mehr als das Mindeste möchte und genug vom roten
Versteckspiel hat, der findet mit den JUNOS Studierenden eine starke
Stimme für echte Reformen. Nur wir sagen Ja zu einer nachhaltigen
Hochschulfinanzierung, die nicht nur vom Staat abhängt“, betont
Friedli. „Es braucht weniger Verwaltung und weniger Wildwuchs im
Studienangebot, dafür mehr Effizienz und die Einwerbung privater
Drittmittel. Der Abbau bürokratischer Hürden und steuerliche Anreize
wären einfache Sofortmaßnahmen, um mehr Spenden von Unternehmen und
Stiftungen zu mobilisieren. Der liberale Weg führt weg von
Leistungskürzungen für Studierende und hin zu Elitunis für alle!“