Wien (OTS) – In der dritten Ausgabe des ORF-Kultformats
„Liebesg’schichten und
Heiratssachen“, das heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiert, stellt
Nina Horowitz am Montag, dem 27. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 (
und schon 24 Stunden vorab auf ORF ON) wieder sechs partnersuchende
Menschen vor, die mit der Sendung ihr persönliches Liebesglück finden
wollen. Diesmal war die „Kupplerin der Nation“ gleich in sechs
Bundesländern unterwegs, denn die drei Damen und drei Herren kommen
aus Wien, dem Burgenland, der Steiermark, aus Kärnten, Tirol und
Vorarlberg.
Die aktive Wienerin Rea, 59, sucht einen loyalen, gepflegten und
wohlriechenden Mann für eine ehrliche Beziehung. Romantik
interpretiert sie nicht unbedingt klassisch, denn wenn der Partner
aus Liebe zu ihr etwas tut, das er sonst nicht so gerne macht, ist
das romantisch genug für sie.
Ein Vollblutromantiker schlechthin ist der sportliche Kandidat
Markus, 52, aus Kitzbühel, der seiner Mona Lisa gerne regelmäßig
Rosen schenken möchte. Gerne darf die Zukünftige im positiven Sinne
etwas verrückt sein. Er selbst sammelt gerne, als Batman verkleidet,
Spenden für kranke Kinder.
Die Burgenländerin Jutta, 62, sucht einen ebenso lebensfrohen und
charakterstarken Partner, der auf keinen Fall eine Schlaftablette
sein darf – denn bei der Single-Dame mit dem ansteckenden Optimismus
läuft schon in der Früh der Schmäh.
Der Steirer Gigi, 63, will nicht mehr einsam sein und hofft auf
das Glück mit einer ehrlichen, bodenständigen und
unternehmungslustigen Partnerin, mit der er Hobbys wie
Motorradfahren, Campingurlaube oder Spaziergänge teilen kann – und
die auch bald bei ihm einzieht.
Die 54-jährige Marti aus Kärnten möchte wieder lieben und geliebt
werden, am besten von einem gepflegten, modischen, fröhlichen,
humorvollen Mann, der in keinem Fall ein langweiliger Stubenhocker
sein darf, und auch dem Alkohol sollte er nicht zugetan sein.
Wolfi, 61, aus Vorarlberg sucht „die Richtige“ für sein Herz.
Dabei ist dem vielseitigen Kandidaten, der die Berge liebt oder gerne
Elvis-Lieder singt, vor allem Treue wichtig. Er hofft, dass die
nächste Liebe auch die letzte, bleibende ist.
Mehr zu den sechs Singles:
Rea, 59, Angestellte aus Wien, wünscht sich einen liebevollen
Mann mit Humor und vor allem einen, der gut riecht. Wer gerade
Knoblauch gegessen hat, müsse allerdings mit einer längeren
Kuschelpause rechnen: „Dann gibt’s mit mir für die nächsten zwölf
Stunden kein Schmusen und kein Küssen.“ Äußerlichkeiten spielen für
die Single-Dame zwar eine Rolle, stehen aber nicht an erster Stelle:
„Mir geht es darum, wie ein Mann lacht, wie er zu mir ist, ob er
etwas zu sagen hat und was er zu sagen hat.“ Ihr zukünftiger Partner
darf zwischen 50 und 65 Jahre alt sein, die Nationalität ist
nebensächlich: „Der Mensch dahinter ist entscheidend.“ In ihrer
Freizeit ist Rea gerne aktiv. Sie läuft, wandert, schwimmt und
verbringt jede freie Minute mit Pferden. Besonders das Westernreiten
hat es ihr angetan: „Wenn ich den Sattel knarren höre, das Leder
rieche und das Pferd schnaubt, bin ich schon glücklich“, schwärmt die
Wienerin. Auch in der Liebe hat die Endfünfzigerin natürlich schon
Erfahrungen gesammelt. Zehn Jahre lang war sie verheiratet, aus
dieser Ehe gingen ihre beiden mittlerweile erwachsenen Kinder hervor.
Danach folgte die bisher größte Liebe ihres Lebens. Leider hielt auch
die nicht für die Ewigkeit. Nach dem Ende der Beziehung hat sie Zeit
gebraucht, um alles zu verarbeiten, erzählt die Kandidatin im
Gespräch mit Nina Horowitz. Heute wünscht sie sich wieder eine
ehrliche Partnerschaft: „Große Gesten braucht es dafür nicht
unbedingt. Romantisch finde ich kleine Aufmerksamkeiten im Alltag.
Wenn ein Mann mit mir tanzen geht, obwohl er es selbst gar nicht
gerne macht, hat das für mich etwas sehr Romantisches.“ Und wie sieht
es mit einer Hochzeit in der Zukunft aus? „Ich schließe nichts aus“,
sagt Rea.
Markus, 52, Busfahrer aus Kitzbühel, sucht die große Liebe.
Romantik wird bei ihm großgeschrieben: „Die Rose ist für mich die
schönste Blume. Meine zukünftige Partnerin dürfe sich daher
regelmäßig über Blumen freuen.“ Auch Erotik gehört für den gebürtigen
Oberösterreicher, der seit 15 Jahren in Kitzbühel lebt, zu einer
erfüllten Beziehung. In Tirol genießt er die Bergwelt in vollen
Zügen, Wandern, Bergläufe, Radfahren und Meditation sind ebenso Teil
seines Alltags wie regelmäßiges Training im Fitnessstudio. Besonders
stolz ist der über 1,90 Meter große Sportler auf seine Muskeln und
sein Sixpack: „Vielen Frauen gefällt das gut.“ Die Hilfe von Nina
Horowitz braucht er trotzdem, weil: „Die meisten Frauen in Kitzbühel
schon vergeben sind.“ Schon als junger Mann spielte Markus
erfolgreich Fußball und stand rund 20 Jahre lang auf dem Platz. Heute
sucht er jedoch nicht mehr sportliche Erfolge, sondern die passende
Partnerin. „Für mich ist wichtig, dass sie etwas positiv verrückt
ist“, sagt er. Der Single-Mann hat eine besondere Leidenschaft: „Ich
verkleide mich als Batman und sammle ehrenamtlich Spenden für kranke
Kinder. Die Promis in Kitzbühel sind auch sehr spendabel.“ In der
Liebe hat er schon einiges hinter sich. Verheiratet war er zwar noch
nie, dafür führte er zwei lange Beziehungen. Trotzdem hat Markus die
Hoffnung nicht verloren: „Ich hatte meine erste Liebe, dann meine
große Liebe und jetzt kommt hoffentlich die wahre Liebe.“ Sein Wunsch
an die Frauen da draußen ist einfach: „Ich bin nicht perfekt. Wenn es
eine Frau gibt, die auch nicht immer perfekt sein will, würde ich
mich sehr freuen, wenn sie sich bei mir meldet.“
Jutta, 62, ehemalige Reinigungskraft aus dem Burgenland, wünscht
sich einen lebensfrohen Mann. Denn gute Laune gehört für die
Kandidatin zum Leben dazu: „Bei mir gibt es keinen schlechten Tag“,
erzählt sie schmunzelnd. Deshalb könnte sie mit einem Grantler wenig
anfangen: „In der Früh sollte schon der Schmäh rennen.“ Auch bei der
Optik zeigt sie sich flexibel: „Vom Hollywood-Star Bruce Willis bis
zum langhaarigen, tätowierten Rocker könnte mir vieles zusagen.“
Juttas Traummann sollte rund 65 Jahre alt sein. Drei längere
Beziehungen prägten bisher ihr Leben, aus den ersten beiden gingen
zwei Töchter hervor. Zweimal wurde sie für eine andere Frau
verlassen. Auch ihre letzte große Liebe endete mit einer bitteren
Enttäuschung. „Am Anfang ist man verliebt und sieht alles durch die
rosarote Brille“, erzählt die Burgenländerin beim Interview. Doch
irgendwann musste sie erkennen, dass sie nicht die einzige Frau in
seinem Leben war und geht seitdem allein durchs Leben. Verbittert hat
sie das allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Die Single-Dame glaubt
noch immer fest an die Liebe und daran, dass ihr größtes Glück noch
auf sie wartet. „Wenn ich den richtigen Mann treffe, wird mir ganz
warm ums Herz“, schwärmt sie. Dann möchte Jutta seine Hand nehmen und
am liebsten nie wieder loslassen. Mit ihrem ansteckenden Optimismus
blickt sie nach vorne und ist überzeugt: „Über die ,Liebes’gschichten
und Heiratssachen’ werde ich hoffentlich jemanden finden, das würde
mich sehr freuen.“
Gigi, 63, pensionierter Sonnenschutztechniker aus dem schönen
steirischen Sulmtal, möchte sich noch einmal verlieben und die
Partnersuche diesmal den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“
überlassen. „Ich möchte nicht mehr selber suchen, sondern mich finden
lassen“, sagt er schmunzelnd. Die zukünftige Frau an seiner Seite
sollte ungefähr in seinem Alter sein, humorvoll, bodenständig und
gerne aktiv: „Am liebsten würde ich mit ihr die Freizeit verbringen,
mit dem Motorrad oder Camper unterwegs sein, Spaziergänge machen und
den Tag bei einem Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lassen.“
Optisch gefällt dem Single-Mann eine schlanke Frau mit schönen Augen
und langen Haaren. „Ich brauche aber keine Frau, die zwei Stunden vor
dem Spiegel steht“, sagt er lachend. Hinter Gigis humorvoller Art
verbirgt sich auch eine bewegende Lebensgeschichte: „Mit nur fünf
Jahren verlor ich beide Eltern bei einem Verkehrsunfall und wuchs
gemeinsam mit meinen sechs Geschwistern bei den Großeltern auf.“ In
der Liebe gab es Höhen und Tiefen. Der Steirer war einmal verheiratet
und führte später eine weitere lange Beziehung. „Wir haben alles
gemeinsam gemacht“, erzählt er sehr offen. Umso schwerer traf ihn ihr
Tod. Jetzt ist der Witwer bereit für einen neuen Lebensabschnitt.
Auch Romantik hat in seinem Leben einen festen Platz: „Mal bringe ich
Blumen mit nach Hause oder schwinge selbst den Kochlöffel.“ Und wie
wichtig ist ihm die Erotik? Bei dieser Frage von Nina Horowitz muss
Gigi herzlich lachen: „Das werde ich der Dame dann lieber persönlich
sagen.“ Was er wirklich sucht, ist eine Frau, mit der er noch viele
Abenteuer erleben kann, die mit ihm Touren mit dem Motorrad und dem
Camper macht und hoffentlich zur letzten großen Liebe seines Lebens
wird.
Marti, 54, Kellnerin aus Kärnten, hofft bei den
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ebenfalls auf die große Liebe.
Darauf, wie ihr Traummann aussehen soll, möchte sie sich gar nicht
festlegen. „Er kann lange Haare haben oder eine Glatze“, antwortet
sie lachend. Mit Stubenhockern kann sie jedoch wenig anfangen.
Besonderen Wert legt die Kandidatin auf ein gepflegtes Äußeres. „Ich
liebe gute Düfte“, verrät sie. Und sollte der Kleidungsstil ihres
zukünftigen Partners noch Luft nach oben haben, hat sie bereits eine
Lösung parat: „Dann gehen wir einfach gemeinsam einkaufen.“ Geboren
und aufgewachsen ist Marti in Ungarn. Vor rund 30 Jahren kam die
Kellnerin nach Österreich und baute sich ein neues Leben auf. Zweimal
war sie verheiratet. Aus der ersten Ehe ging ihre Tochter hervor. Den
zweiten Ehepartner bezeichnet sie als die große Liebe ihres Lebens:
„Er war ein wunderbarer Ehemann, ein großartiger Freund und der beste
Papa für meine Tochter.“ Doch das Glück nahm ein trauriges Ende. Vor
genau vier Jahren verstarb ihr Gatte. Marti ist überzeugt, dass
dieser heute noch über sie wacht. „Ich bin sicher, dass er da oben
sitzt, seine Bierflasche trinkt, lacht und sagt: ,Schatzi, mach das.
Du schaffst das.’“
Wolfi, 61, Bergwanderführer und Skilehrer aus dem Kleinwalsertal,
sucht die Frau fürs Herz. Diese soll lieb, weiblich und natürlich
sein: „Mit künstlichen Wimpern, aufgeklebten Fingernägeln oder
übertriebenem Styling kann ich wenig anfangen.“ Alter, Herkunft oder
Wohnort spielen für den Vorarlberger eine untergeordnete Rolle. „Es
kommt einfach auf den Menschen an“, meint er. Beruflich verbringt
Wolfi sein Leben in den Bergen. Auch privat liebt er die Natur und
ist gerne aktiv unterwegs. Sollte seine zukünftige Partnerin nicht
Skifahren können, sei das allerdings überhaupt kein Problem. „Das
kann die tollste Frau sein. Nur weil sie nicht Skifahren kann, wäre
es ein Blödsinn, sie deshalb auszuschließen“, stellt er klar. Humor
darf in der Beziehung keinesfalls fehlen. Seit einigen Jahren hat der
Single-Mann außerdem eine weitere Leidenschaft: „Ich singe gerne
Karaoke. Besonders gerne Lieder von Elvis Presley.“ In der Liebe hat
Wolfi bereits viel erlebt. Er ist Vater von vier Kindern – zwei davon
sind erwachsen, seine 17-jährigen Zwillinge leben bei seiner Ex-Frau.
Seine letzte Beziehung liegt mittlerweile zwei Jahre zurück. Heute
fühlt sich der Kandidat bereit für einen Neuanfang. „Ich hoffe, dass
die nächste Beziehung auch die Letzte ist“, sagt er. Treue,
Ehrlichkeit und gegenseitige Wertschätzung sind für Wolfi
Grundpfeiler einer Beziehung. Auch Körperlichkeit und Erotik spielen
eine wichtige Rolle. „Der Sex sollte schon schön sein“, sagt er
offen. Gleichzeitig beschreibt er sich selbst als „abgespeckten
Romantiker“. Rosenblätter im heißen Bad seien zwar nicht unbedingt
sein Stil, liebe Worte dafür umso mehr. „Ich freue mich über ein
nettes Emoji, ein ,Ich vermisse dich’ oder ein ,Hab dich lieb’“,
verrät er. Für Wolfi bedeutet Liebe vor allem tiefe Verbundenheit:
„Füreinander da sein, sich vermissen und das Leben gemeinsam schöner
machen.“
Die Jubiläumsstaffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“
ist eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Weitere Details
sind unter presse.orf.at abrufbar.


