St. Pölten (OTS) – Helga Krismer, Klubobfrau und Landessprecherin der
Grünen
Niederösterreich, hat ihre landesweite Gesundheitstour gestartet. Den
Auftakt machten die Regionen Hollabrunn und Retz im Weinviertel –
zwei Gebiete, die von den geplanten Einschnitten im Rahmen des
„Gesundheitschaos 2040+“ besonders hart betroffen sind. Die
Landesregierung aus ÖVP, FPÖ und SPÖ hat mit ihren Plänen massive
Verunsicherung ausgelöst: bei der Bevölkerung, bei
Gesundheitseinrichtungen und Beschäftigten und bei Gemeinden. „Ein
Jahr nach Bekanntwerden der Pläne gibt es noch immer keine konkreten
Antworten – nur Mauern. Die Grünen Niederösterreich sind die einzige
Partei, die dieses Gesundheitschaos von Beginn an klar benannt und
abgelehnt hat“, so Helga Krismer.
Zuhören statt diktieren
„Die Landesregierung von ÖVP-FPÖ-SPÖ unterstützt von den NEOS
diktiert ein Gesundheitschaos von ihrem Elfenbeinturm in St. Pölten
aus – ohne dabei auf diejenigen zu achten, um die es geht: die
Menschen. Wir machen das anders! Wir gehen direkt in die betroffenen
Gemeinden und Städte, sprechen mit Bürger*innen, Patient*innen,
Angehörigen, Ärzt*innen, Pflegekräften, Sanitäter*innen, politischen
Vertreter*innen und weiteren Expert*innen. Wir hören zu und sammeln
Erfahrungen, Sorgen und Verbesserungsvorschläge der Menschen
symbolisch in einem Arztkoffer. Damit bringen wir die Stimmen der
Menschen endlich dorthin, wohin sie gehören – in den Mittelpunkt der
politischen Debatte um ein faires Gesundheitssystem in
Niederösterreich“, erklärt Helga Krismer.
Petition und Widerstand
In den kommenden Wochen werden Helga Krismer und die Grünen
Niederösterreich Menschen in weiteren Gemeinden und Städten besuchen,
etwa Klosterneuburg und Purkersdorf kommende Woche.
„Wir kämpfen für ein Niederösterreich, in dem jeder Mensch – egal
ob in der Stadt oder in der entlegensten Region – rasch, sicher und
gut medizinisch versorgt wird. Damit wir auch in NÖ auf unser
Gesundheitssystem wieder vertrauen können, stehen wir an der Seite
der Menschen und fordern Transparenz und Antworten von der
Landesregierung“, bekräftigt Helga Krismer.
Der Widerstand wird auch weiterhin über die Petition
https://rettet-unsere-gesundheit.at/ gebündelt.


