Wien (OTS) – „Was hier als ‚Kinda chic‘ verkauft wird, ist alles
andere als chic.
Wenn Vollverschleierung und religiöse Bedeckung mit Influencer-
Ästhetik und Lifestyle-Trends beworben werden, darf die Wiener
Politik nicht einfach wegsehen“, warnt der Klubobmann der Wiener FPÖ,
LAbg. Maximilian Krauss.
Der Wiener Salam Shop bewirbt auf Instagram und seiner Website
ausdrücklich religiös motivierte Kleidung. In seiner
Selbstdarstellung erklärt der Betreiber zudem, Frauen die Möglichkeit
geben zu wollen, sich „(richtig) zu bedecken“. Besonders brisant ist
für Krauss der zeitliche Zusammenhang: Während mit dem neuen
Schuljahr das Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahre in Wien in
Kraft tritt, wird Vollverschleierung auf Social Media als „chic“ und
moderner Lifestyle inszeniert. Gleichzeitig wird berichtet, dass
mehrere muslimische Communities angekündigt haben, das gesetzliche
Verbot nicht einhalten zu wollen.
„Während der österreichische Gesetzgeber klare Regeln zum Schutz
junger Mädchen beschließt, wird gleichzeitig offen darüber
gesprochen, diese Regeln zu missachten. Das ist keine gelungene
Integration, sondern eine Kampfansage an unseren Rechtsstaat“, ist
der Freiheitliche überzeugt.
Die Wiener Stadtpolitik müsse endlich klar Stellung beziehen und
dürfe problematische Entwicklungen nicht unter dem Deckmantel von
Toleranz ignorieren.
„Integration heißt nicht, dass sich unsere Gesellschaft immer
weiter an rückwärtsgewandte Vorstellungen anpassen muss. Wer hier
lebt, muss sich unseren Regeln, unseren Gesetzen und unseren
gesellschaftlichen Grundwerten anpassen. Dafür braucht es endlich
klare Grenzen statt ideologischer Scheuklappen-Politik, die die SPÖ
seit Jahren betreibt“, so Krauss abschließend.


