FJ – Weinzierl: „Begrüßen Bauers Prüfung, was ist aber mit Chats von ÖVP-Schülerunion und roter Gewerkschaftsjugend samt Hitler-Bild?“

Wien (OTS) – „Wir blicken dieser Prüfung mit größter Gelassenheit
entgegen. ÖVP-
Ministerin Bauer hat jedoch bei den öffentlich bekannt gewordenen
Chats der ÖVP-Schülerunion mit menschenverachtenden und NS-
verharmlosenden Inhalten weggeschaut. Über diese haben Medien sogar
mit Screenshots berichtet. Genauso hat sie bei den Chats samt Hitler-
Bild der roten Gewerkschaftsjugend ihres SPÖ-Regierungspartners
weggeschaut. Diese wurden ebenso medial dokumentiert. Eine windige
Fake-Recherche eines linken Mediums aber, die nur auf Behauptungen
basiert, nimmt sie als Anlass für eine Prüfung der FJ. Das beweist
klar: Die ÖVP-Systempolitikerin misst mit zweierlei Maß und schützt
Jugendvereine der Regierungsparteien, während sie die Opposition
verfolgt! Denn wenn das Versenden eines Hitlerbilds für Bauer nicht
einmal einen Antisemitismusverdacht aufwirft, den man prüfen muss,
dann ist das bewusstes Wegschauen!“, erklärte heute FJ-Bundesobmann
NAbg. Maximilian Weinzierl.

Unter die Lupe nehmen müsse Bauer auch die Sozialistische Jugend
der SPÖ, denn: „Während die Freiheitliche Jugend finanzielle
Unterstützung oder sonstige Geldflüsse an die Aktion 451 oder die
Identitäre Bewegung ausschließen können, ist das bei den SPÖ-
Organisationen Sozialistische Jugend oder der Jungen Generation in
Richtung der linksextremistischen, antidemokratischen Antifa alles
andere als sicher. Sie sind mit dieser gewaltbereiten
Linksextremistenszene so verzahnt, dass sie sogar regelmäßig
gemeinsame Veranstaltungen und Demonstrationen organisieren. Ist
dorthin auch Geld geflossen?“

Weder die antisemitischen Demoaufrufe der SJ in Wien, die Hamas-
verherrlichenden Social-Media-Posts der SJ Vorarlberg, antisemitische
Parolen der SJ Alsergrund auf einer Pro-Hamas-Demo in Wien noch die
SJ-Forderung nach einem Ausschluss Israels vom ESC hätten Bauer auf
den Plan gerufen – und das, obwohl das in aller Öffentlichkeit
passiert ist und es sogar Medienberichte darüber gab: „Dass die ÖVP-
Ministerin bei dieser öffentlichen Antisemitismuslawine der SPÖ-
Jugend einfach beide Augen zumacht, aber auf eine Fake-Kampagne eines
linkslastigen Mediums gegen die Freiheitliche Jugend anspringt, ist
an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten! Offenbar geht es ihr gar
nicht um den Kampf gegen Antisemitismus, sondern darum, gegen die
Jugendorganisation der stimmenstärksten Partei und gegen die
Opposition vorzugehen. Das ist eine Vorgehensweise, die man sonst nur
aus autoritären und totalitären Systemen kennt!“

Überhaupt wies Weinzierl auch die anderen angeblichen
„Enthüllungen“ des „Standard“ gegen die FJ entschieden zurück: „Ich
frage mich, ob die Redakteure den Unsinn, den sie angeblich von
unbekannten Dritten erzählt bekommen haben, tatsächlich selber
glauben. Mit Recherche oder Journalismus überhaupt hat all das nichts
zu tun, sondern ist linkspolitischer Aktivismus mit Fake News, um die
Freiheitliche Jugend mit Schmutz zu bewerfen! Die Österreicher und
vor allem die Jugend haben diese miesen Methoden des Systems und
seiner Systemmedien aber schon längst durchschaut.“