Ehemalige Synagoge St. Pölten lädt auch im Sommer zum Besuch ein

St. Pölten (OTS) – Ob zur Abkühlung an heißen Tagen, zur kulturellen
Horizonterweiterung
oder zum Innehalten: Als Kulturzentrum und bedeutender Erinnerungsort
vermittelt die Ehemalige Synagoge St. Pölten Geschichte auf
eindrucksvolle Weise und lädt zum Nachdenken ein. Der Hauptraum
beeindruckt mit der Kuppel und seinen detailreichen und
farbenprächtigen Wandornamenten. Die Dauerpräsentation „Die Synagoge
und ihre Gemeinde“ rund um die Frauenempore gibt anhand von Objekten,
Fotos, Dokumenten sowie Medienstationen Einblick in die
Gebäudegeschichte und das Schicksal der vernichteten jüdischen
Gemeinde St. Pöltens.

Die Wechselausstellung „Geraubte Heiligkeit – Judaica aus
Niederösterreich“ – noch bis 15. November auf der oberen Frauenempore
zu sehen – zeigt sieben Ritualobjekte aus den etwa 30 zerstörten und
geplünderten Synagogen und Bethäusern Niederösterreichs. Auch
verschwundene Gegenstände, die nur noch durch Fotos und Listen
nachweisbar sind, werden in der Ausstellung thematisiert. Die Schau
wurde von Martha Keil, der wissenschaftlichen Leiterin der Ehemaligen
Synagoge, kuratiert und von der Grafik-Designerin Renate Stockreiter
gestaltet.

Mit einem Kombiticket kann der Besuch in der Ehemaligen Synagoge
St. Pölten und dem Museum Niederösterreich – mit dem Haus für Natur
und Haus der Geschichte – günstig verbunden werden (gültig am
gleichen Tag). Besitzerinnen und Besitzer der NÖ-Card können die
Ehemalige Synagoge bei freiem Eintritt besuchen (ausgenommen
Sonderveranstaltungen).

Interessierte müssen nicht in die Staatsoper gehen, um Maria
Nazarova zu hören: Am Freitag, 28. August, um 19 Uhr tritt die
weltberühmte Sopranistin in St. Pölten auf. Sie hat sich die
Ehemalige Synagoge als Konzertraum gewünscht und bringt ein Programm,
das strahlende Opernarien mit feinen vokalen Charakterstudien
verbindet: Arien von Wolfgang A. Mozart, Giacomo Puccini und Gaetano
Donizetti, Lieder von Claude Debussy und Richard Strauss und selten
Gehörtes von Serge Rachmaninow und anderen. Maria Nazarova begeistert
mit ihrer nuancenreichen Stimme und eindrucksvollen Präsenz,
kongenial begleitet von Alexandra Goloubitskaia am Klavier. Einlass
ab 18.15 Uhr. Tickets gibt es im Webshop der Ehemaligen Synagoge St.
Pölten unter www.ehemalige-synagoge.at

Nähere Informationen bei Maren Sacherer, BA,
Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation Museum Niederösterreich, E-Mail
[email protected] , Handynummer +43 664 60 499 918,
https://www.ehemalige-synagoge.at