Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 28. Mai 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:
Geburtenkrise – warum Österreichs Väter zu Hause fehlen
Das neue Rekordtief bei der Geburtenrate sorgt für Alarmstimmung.
Ein Hebel liegt im Karenzsystem: Während Frauen im Schnitt mehr als
400 Tage pausieren, gehen Männer statistisch gesehen nur neun Tage in
Väterkarenz. Zwar fordern Frauen zunehmend eine gleichberechtigte
Partnerschaft ein, doch die Hürden sind hoch: Viele Unternehmen sehen
die Auszeit von Männern nach wie vor ungern. Zudem bremsen
finanzielle Einbußen Familien aus, die sich den Einkommensverlust
schlicht nicht leisten können. Wie viel Gleichberechtigung vertragen
Österreichs Betriebe im Alltag? Und wer muss eher umdenken: die
Chefetagen oder der Staat? Bericht: Max Nicholls, Ines Ottenschläger
Teurer Anpfiff – das milliardenschwere Match um die TV-Rechte
In genau zwei Wochen ist es so weit: Die Fußball-
Weltmeisterschaft 2026 wird angepfiffen. Österreich ist nach 28
Jahren Wartezeit wieder mit dabei und der ORF sowie ServusTV hoffen
auf ein Millionenpublikum vor den Fernsehern – auf das sie auch
dringend angewiesen sind. Denn der Kauf der Übertragungsrechte war
extrem teuer. Knapp vier Milliarden Euro kassiert der Fußball-
Weltverband FIFA für die WM von TV-Sendern weltweit – was die Budgets
von immer mehr Fernsehstationen massiv an ihre Grenzen bringt. Der
ORF und ServusTV teilen sich bei dieser WM die Übertragung der Spiele
auf. Doch wie lange können heimische Sender in diesem
milliardenschweren Match um die TV-Rechte noch mitspielen? Bericht:
Matthias Linke
Profit mit Protein – wie ein Nährstoff zum Geschäftsmodell wird
Protein-Gummibärchen, Eiweiß-Brot und sogar proteinoptimierte
Cornflakes: Im Supermarkt springen einem Lebensmittel mit Extra-
Eiweiß förmlich entgegen. Kein Wunder, denn auf Social Media wird der
Makronährstoff als unverzichtbarer Baustein unserer Ernährung
gefeiert. Längst nicht nur für Leistungssportler:innen, sondern für
die breite Masse. Neben Start-Ups springen auch immer mehr
traditionelle Lebensmittelhersteller auf den umsatzstarken Protein-
Trend auf. Damit angereicherte Produkte lassen sich oft mit saftigen
Preisaufschlägen vermarkten. Doch wie viel Protein brauchen wir
tatsächlich und wer profitiert am Ende am meisten? Bericht: Bettina
Fink, Mona Bruckberger


