Wien (OTS) – Das Ehepaar Karlheinz und Agnes Essl stellt 120 Arbeiten
aus der
Anfangszeit ihrer Sammlung für eine Benefiz-Auktion zugunsten der
Diakonie in Kärnten zur Verfügung. Der Erlös kommt einem inklusiven
Garten-Projekt der Diakonie in Klagenfurt zugute.
Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser bedankt sich für die
bereits 3. Benefiz-Auktion zu Gunsten der Diakonie: „Ich freue mich,
dass diesmal ein Inklusionsprojekt unterstützt wird, das das
Zusammenkommen von Kindern aus unseren Kinder- und
Jugendwohngemeinschaften, älteren Menschen aus zwei Pflegeheimen und
Menschen mit Behinderungen ermöglicht. Inklusion ist uns ein
zentrales Anliegen, das die Familie Essl schon lange mit uns teilt“.
Zwtl.: Das Diakonie-Projekt: ein Garten, der Menschen verbindet
Astrid Körner, Rektorin der Diakonie de La Tour in Kärnten
erläutert das Projekt: „Mitten im neuen Stadtteil hi Harbach in
Klagenfurt entsteht ein inklusiver, barrierefreier Garten für alle
Altersgruppen und Lebenswelten. Auf rund 4.000 m² wird es
Gemüseparzellen, Hochbeete und einen Nasch- und Sinnesgarten geben,
die zum Gärtnern, Entdecken und gemeinsamen Erleben einladen. Die
Möglichkeit für Bewohner:innen der anliegenden Einrichtungen für
Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Pflegebedarf den
Garten gemeinsam zu gestalten ist neu, und ermöglicht Inklusion auf
breiter Basis.“
Zwtl.: Start der Online-Auktion am 14. Oktober
Die Online-Auktion von 120 Kunstwerken aus der Privatsammlung
Essl startet am 14. Oktober und findet in Kooperation mit dem
Dorotheum statt. Mitbieten kann man bis zum 28. Oktober 2025.
Das komplette Angebot ist unter www.dorotheum.com/diakonie
abrufbar.
Bei der Versteigerung wird kein Aufgeld hinzugerechnet. 50
Prozent des Kaufpreises sind als Spende absetzbar.
Unter den zahlreichen Kunstwerken befinden sich Arbeiten von
Wegbegleitern des Ehepaars Essl ab den 1970er Jahren wie Kurt
Moldovan, Arik Brauer, Karl Korab, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer,
Hans Staudacher und Max Weiler.
Karlheinz Essl ermöglicht mit dieser Auktion, einzigartige Werke
aus der österreichischen Kunstgeschichte für einen guten Zweck
erwerben zu können.
Er weist auf den Verzicht des Dorotheum auf die üblichen Gebühren
hin. Auch die Teilabsetzbarkeit als Spende soll einen zusätzlichen
Anreiz bieten, höhere Preise für die Werke auszugeben und Solidarität
zu zeigen. Die Startpreise sind besonders attraktiv angesetzt und
erlauben dadurch möglichst vielen Bieter:innen mitzusteigern.




