Wien (OTS) – Auch nach der heutigen Fragestunde im Wiener Gemeinderat
bleiben
zentrale Fragen zur Zukunft der Wien Holding Arena offen. SPÖ-
Finanzstadträtin Barbara Novak musste einräumen, dass sich das
Projekt noch nicht in einem einreichungsfähigen Status befindet und
man von einer Baubewilligung noch „ein Stück entfernt“ sei. Auch zu
einem möglichen Fertigstellungstermin wollte sie keine Prognose
abgeben und verwies darauf, keine „Glaskugel“ zu haben.
„Sieben Jahre nach der großspurigen Präsentation der Arena ist
weiterhin völlig unklar, wann dieses für Wien wichtige Projekt
tatsächlich umgesetzt wird. Kein einreichungsfähiger Status, keine
Baubewilligung und kein absehbarer Fertigstellungstermin sind eine
ernüchternde Bilanz. Die Wienerinnen und Wiener haben sich endlich
Klarheit darüber verdient, wie es mit der Arena weitergeht“, so
Landesparteiobmann Markus Figl.
SPÖ-Finanzstadträtin Novak bezeichnete das Projekt in der
Fragestunde zudem als „schlechtes Erbe“, das ihr mitgegeben worden
sei. Für Finanzsprecher Gemeinderat Hannes Taborsky greift diese
Erklärung zu kurz: „Der Verweis auf ein schlechtes Erbe löst kein
einziges der bestehenden Probleme. Die SPÖ-Finanzstadträtin trägt
jetzt Verantwortung für das Projekt und muss Lösungen auf den Tisch
legen. Entscheidend ist, wie die offenen Fragen rasch geklärt werden
und dieses wichtige Zukunftsprojekt für den Veranstaltungsstandort
Wien endlich realisiert werden kann.“
Nach jahrelangen Verzögerungen brauche es nun einen klaren
Fahrplan und vollständige Transparenz über den weiteren Fortgang.
„Die Wien Holding Arena darf nicht weiter von einer Verzögerung in
die nächste schlittern. SPÖ und Neos müssen endlich dafür sorgen,
dass aus jahrelangen Ankündigungen ein umsetzbares Projekt wird. Wien
braucht Lösungen statt weiterer Ausreden“, so Figl und Taborsky
abschließend.