Wien (OTS) – Der Österreichische Bauernbund trauert um Prof. Ing.
Paul Gruber. Der
langjährige Chefredakteur des „Österreichischen Bauernbündlers“, der
heutigen BauernZeitung, ist am 6. September 2026 im 89. Lebensjahr
verstorben. Über Jahrzehnte war er eine der prägenden
Persönlichkeiten des österreichischen Agrarjournalismus und dem
Bauernbund eng verbunden.
„Paul Gruber hat den Agrarjournalismus und den Bauernbund über
Jahrzehnte geprägt. Er kannte die Landwirtschaft, ihre Menschen und
ihre Anliegen wie kaum ein anderer und verstand es, komplexe
Entwicklungen verständlich und mit großer Sachkenntnis zu vermitteln.
Seine Arbeit war von tiefer Verbundenheit mit unseren Bäuerinnen und
Bauern getragen. Dafür gebühren ihm unser höchster Respekt und unsere
tiefe Wertschätzung“, betont Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg
Strasser .
„Mit Paul Gruber verlieren wir einen großen Journalisten und
einen großen Niederösterreicher! Er sprach die Sprache der Menschen
und verstand die Anliegen unserer bäuerlichen Familienbetriebe in
Wort und Bild zu bringen“, so NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan
Pernkopf .
Zwtl.: Eine prägende Stimme des Agrarjournalismus
Grubers journalistische Tätigkeit beim „Österreichischen
Bauernbündler“ begann 1966. 1967 wechselte er zum
Niederösterreichischen Bauernbund, 1982 übernahm er die Chefredaktion
der Wochenzeitung und führte sie bis 2002. Von 1989 bis 2002 stand er
zudem dem Verband der Agrarjournalisten und -publizisten in
Österreich (VAÖ) als Präsident vor.
Auch dem Francisco Josephinum war Gruber über Jahrzehnte eng
verbunden. Von 1980 bis 1998 war er Obmann des Absolventenverbandes,
nach seiner aktiven Zeit wurde er zum Ehrenobmann ernannt.
Zwtl.: 52 Jahre für den Bauernbundkalender
Eine außergewöhnliche Verbindung hatte Gruber zum
Bauernbundkalender des Niederösterreichischen Bauernbundes. Bereits
1970 übernahm er dessen Schriftleitung und betreute ihn 52 Jahre
lang. In dieser Zeit begleitete er sechs Bauernbundobmänner und vier
Direktoren. Der Bauernbundkalender des Niederösterreichischen
Bauernbundes wurde damit auch zu einem Zeitzeugnis von mehr als einem
halben Jahrhundert Landwirtschaft und Bauernbundgeschichte.
„Paul Gruber hat ein beeindruckendes Lebenswerk hinterlassen. Vor
allem aber werden wir ihn als loyalen, besonnenen und ideenreichen
Menschen in Erinnerung behalten, der dem Bauernbund und der
bäuerlichen Landwirtschaft über Jahrzehnte hinweg eng verbunden war.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm
nahestanden. Wir werden Paul Gruber ein ehrendes Andenken bewahren“,
so Strasser abschließend.
Zwtl.: Letzte Verabschiedung
Die Verabschiedung von Prof. Paul Gruber findet am Mittwoch, den
23. September 2026, um 11 Uhr auf dem Friedhof Laxenburg statt.


