Wien/Graz (OTS) – Zum Schulstart fehlen wieder Lehrkräfte – und mehr
als 10.000 der
vorhandenen Lehrerinnen und Lehrer gewinnen gerade genau das, was
dadurch am knappsten geworden ist: Zeit vor der Klasse statt am
Schreibtisch . Denn statt Kompetenzen, Lernfortschritte und
Leistungen umständlich und zeitaufwändig auf Papier festzuhalten,
führen sie ihre verpflichtenden Aufzeichnungen digital – mit der
Software des Grazer Start-ups Digidoo. Ein Jahr nach dem Start in
Österreich und Deutschland werden mit Digidoo die Kompetenzen von
bereits mehr als 150.000 Schülerinnen und Schülern dokumentiert.
„ Wir sehen, wie dringend Lehrpersonen gerade in Zeiten des
Lehrermangels nach digitalen Werkzeugen suchen, die sie im
Schulalltag tatsächlich entlasten. „, sagt Digidoo-Geschäftsführer
Moritz Hiebl . Digidoo geht bereits den nächsten Schritt: Das EdTech-
Start-up setzt den Fokus künftig noch stärker auf die individuelle
Förderung von Schülerinnen und Schülern. Mit Digidoo wird es noch in
diesem Schuljahr möglich sein, unkompliziert und nachvollziehbar zu
dokumentieren, welches Kind in welchem Bereich und mit welcher
konkreten Maßnahme gefördert wurde. Das ist insbesondere vor dem
Hintergrund steigender Nachfrage und Ausgaben für Nachhilfe wichtig.
Damit wird die Kompetenz- und Leistungsdokumentation um einen
weiteren wesentlichen Bereich des Schulalltags ergänzt.
Digidoo ermöglicht es Lehrpersonen, Lernfortschritte und
Kompetenzen laufend digital zu dokumentieren und daraus transparente,
nachvollziehbare und rechtssichere Notenempfehlungen abzuleiten. Eine
Lösung, die nicht nur österreichische Lehrkräfte dringend benötigen:
In diesem Jahr gelang der flächendeckende Marktstart mit integriertem
Lehrplan 21 in der Schweiz. In Deutschland arbeiten bereits rund
5.000 Lehrpersonen mit Digidoo, in Österreich ebenso viele – dazu
kommen die ersten Schweizer Schulen.
Besonders: Die Plattform wird gemeinsam mit Lehrerinnen und
Lehrern laufend weiterentwickelt. „Wir hören sehr genau hin, was
Lehrpersonen im Schulalltag brauchen und entwickeln Digidoo laufend
weiter“, sagt Hiebl. Die Anwendungen sind noch intuitiver und
einfacher geworden. Mit der neuen Notiz-Funktion können allgemeine
Beobachtungen und Lernfortschritte während des Unterrichts erfasst
und – ähnlich wie in einem Chat – direkt und unkompliziert
eingetragen werden. Besonders bei offenen Unterrichtsformen und
laufenden Beobachtungen wird die Erfassung mit der neuen Funktion
deutlich einfacher. „Unser Ziel ist, dass die Dokumentation so
schnell und unkompliziert wie möglich gelingt. Mit dem neuen Tool
bleibt mehr Zeit für das, worum es eigentlich geht: das
Unterrichten“, so Hiebl.
Hinter dem Start-up stehen die kreativsten Köpfe aus der
heimischen Wirtschaft: Ideengeber ist der erfolgreiche Seriengründer
Gunther Marktl , der bereits Unternehmen wie „iTranslate“ und
„StepApps“ aufgebaut hat und sogar von Apple Gründer Steve Jobs immer
wieder erwähnt wurde. Dazu kommen Designer Wolfgang Bartelme (u.a.
Gewinner von 6 Apple Design Awards), CTO Niklas Lorber und CEO Moritz
Hiebl . Die Idee selbst kommt direkt aus der Praxis. Entwickelt wurde
Digidoo gemeinsam mit der Pädagogin Jesica Rittstieg aus der
Volksschule Hönigtal. Über ein Jahr lang arbeitete das Gründerteam
von Digidoo eng mit Lehrpersonen zusammen, um eine Lösung auf den
Markt zu bringen, die es so bislang noch nicht gab. Die Plattform ist
simpel gestaltet und für alle Lehrpersonen – unabhängig vom digitalen
Vorwissen – sofort benutzbar.
www.digidoo.com
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at