Wien (OTS) – Nach der Weigerung der Regierungsparteien, rasche
Dürrehilfen für die
heimische Landwirtschaft auf den Weg zu bringen, haben nun auch die
Grünen einer von der FPÖ vorgeschlagenen Sondersitzung des
Nationalrats eine Absage erteilt. Für die Freiheitlichen ist damit
der Beweis erbracht, dass die heimischen Landwirte von allen anderen
Parteien im Regen stehen gelassen werden.
„Es ist zutiefst enttäuschend, dass die Grünen inmitten dieser
Naturkatastrophe nahtlos auf den Pfaden der Regierung wandeln und
schlichtweg nicht helfen wollen. Man kann nur mutmaßen: Wäre diese
Dürre irgendwo anders auf der Welt passiert, dann wären die Grünen
wohl die Ersten gewesen, die mit Millionen an Steuergeldgeschenken
parat gestanden wären. Wenn es aber um unsere eigenen Bauern geht,
bleibt die Tür verschlossen“, kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann und
Klubobmann NAbg. Herbert Kickl die Entscheidung.
Für Kickl zeige diese Absage einmal mehr das wahre Gesicht der
politischen Mitbewerber. Schließlich gehe es bei der heimischen
Landwirtschaft um nichts Geringeres als die Lebensmittelversorgung
der eigenen Bevölkerung. Anstatt diese zu sichern, würden sich die
anderen Fraktionen in parteipolitischen Streitereien und
Kleinigkeiten verstricken.
„Am Ende sucht man wahrscheinlich wieder nur nach dem faulen
Kompromiss, den man dann später als großen Wurf lobpreisen kann. Wir
Freiheitliche folgen in Krisenzeiten einer schlichten Regel: Wer
schnell hilft, hilft doppelt. Die Regierung und nun auch die Grünen
wandeln hingegen auf dem fatalen Kurs: Wer zu spät hilft, hilft gar
nicht. Unsere bäuerlichen Familien haben leider keine Zeit für
politische Spielchen, sie brauchen jetzt echte Unterstützung“,
erklärte Kickl.
„Wir bleiben somit die einzige politische Kraft, die verlässlich
an der Seite unserer Bauern und der bäuerlichen Familien in unserem
Land steht. Es wäre jetzt dringend notwendig, rasche Hilfe für die
Betroffenen zu leisten. Wir sind offensichtlich die Einzigen, die den
Ernst der Lage erkennen und auch bereit sind, dementsprechend zu
handeln“, betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann abschließend.


