Männergewalt – eine Schande.

Wien (OTS) – Einladung zur Pressekonferenz gemeinsam mit der
Kunstperformance
„Walk of Shame“

am 7. August 2026

Treffpunkt um 9.00 bei der Wiener Staatsoper

1010 Wien, Herbert Karajanplatz

Stellvertretend für viele Männer

– Johannes Rauch, ehemaliger Sozialminister

– Stefan Ebner, Theatermacher

– Cornelius Obonya, Schauspieler

– Jakob Schott, PlayTogetherNow (angefragt)

– Maria Rösslhumer, Vorsitzende des Vereins StoP-Stadtteile ohne
Partnergewalt

Moderation: Michael Fanizadeh, stellv. Geschäftsführer VIDC

Die Femizide erschüttern zutiefst, die Brutalität der
Männergewalt gegen Frauen ist unerträglich. Fassungslos und
schockiert müssen wir lesen und zusehen, dass fast wöchentlich eine
Frau getötet und täglich eine Frau beinahe ermordet wird. Nicht zu
denken, wie viele Frauen vermisst und ebenfalls getötet wurden und
werden. Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle ist alarmierend hoch,
doch die Dunkelziffer ist mit Sicherheit noch viel höher.

Nicht alle Männer sind gewalttätig, aber alle Männer sind
verantwortlich für ein Ende der Gewalt. Die StoP-Kampagne „Männer
zeigen Haltung und übernehmen Verantwortung“ leistet einen Beitrag zu
einer männlichen Verantwortungskultur, die unser Land dringend
braucht .

Johannes Rauch, der ehemalige Sozialminister, ist einer davon. Er
ist der 100. Mann bei der StoP-Männerkampagne . Er hat wesentlich
dazu beigetragen, dass die Initiative „StoP – Stadtteile ohne
Partnergewalt“ bundesweit etabliert wurde. Jetzt zeigt er wieder
Zivilcourage durch die Teilnahme an der Männerkampagne.

Stefan Ebner ist Theatermacher und setzt sich kritisch-
künstlerisch mit dem Patriarchat und Männlichkeiten auseinander. Eine
seiner jüngsten Performances anlässlich der vielen Femizide ist der
„Walk of Shame“. Er hat das Statement von Gisèle Pelicot „Die Scham
muss die Seite wechseln“ auf die Männlichkeit umgemünzt: Die Scham
muss das Geschlecht wechseln. Die männliche Scham muss öffentlich
sichtbar werden.

Cornelius Obonya zählt zu den bekanntesten österreichischen
Schauspielern und Regisseuren und ist Mann der ersten Stunde bei der
StoP-Kampagne. Die Übernahme von Verantwortung durch Männer gegen
Gewalt an Frauen ist ihm eine Herzensangelegenheit.

Alle Teilnehmer stehen für Interviews zum Thema Gewalt gegen
Frauen zur Verfügung.

Information zur Kampagne findet man unter www.verein-stop-
partnergewalt.at/maenner

Spendenkonto:

IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204, Verein StoP-Stadtteile ohne
Partnergewalt

Siehe: www.verein-stop-partnergewalt.at

Der Verein StoP ist frei finanziert.

Kontakt:

Mag. a Maria Rösslhumer

Tel: +43 660 802 6388

[email protected]

Der Verein StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt in Österreich ist
Teil der österreichweiten Initiative StoP , die 2019 gegründet wurde,
um Männergewalt an Frauen und Kindern, Partnergewalt und Femizide zu
verhindern. Der Verein versucht das kollektive Bewusstsein für dieses
enorme Problem zu schärfen, durch Kampagnen und
Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig ist, dass sich viele Menschen, vor
allem Männer beteiligen und einen Beitrag gegen Gewalt an Frauen
leisten. Männer sind Teil des Problems und sie können Teil der Lösung
sein, in dem sie Zivilcourage ausüben.