Wien (OTS) – Die GÖD-Pensionist:innen richten im Zuge ihres 19.
Bundestags einen
eindringlichen Appell an die österreichische Bundesregierung, die
Mitglieder des Nationalrats, die Landesregierungen sowie die
Landtage: Die volle und ungeschmälerte Abgeltung der Inflation für
alle Pensionistinnen und Pensionisten sowie Ruhegenussbezieherinnen
und -bezieher muss sichergestellt werden.
Zugleich fordert der Bundestag, das höchste Gremium der GÖD-
Pensionist:innen, eine sachlich korrekte Darstellung der Finanzierung
der Ruhebezüge. Beamt:innen im Ruhestand haben Pensionsbeiträge ohne
Höchstbeitragsgrundlage geleistet. Die immer wieder vorgebrachte
Kritik an angeblich überhöhten „Pensionszuschüssen“ für öffentlich
Bedienstete weisen die GÖD-Pensionist:innen entschieden zurück:
„Diese Zuschüsse sind nicht Ausdruck besonderer Begünstigungen,
sondern resultieren daraus, dass die öffentliche Hand über Jahrzehnte
keine Arbeitgeberbeiträge in das Pensionssystem eingezahlt hat. Die
dafür erforderlichen Mittel werden daher heute aus dem laufenden
Budget aufgebracht und stellen lediglich die Finanzierung jener
Verpflichtungen sicher, die andernfalls durch laufende
Arbeitgeberbeiträge bedeckt worden wären.“
Die GÖD-Pensionist:innen fordern die politisch Verantwortlichen
daher mit Nachdruck auf, von Eingriffen in die gesetzliche
Pensionsanpassung Abstand zu nehmen, die volle Inflationsabgeltung
für alle sicherzustellen und die öffentliche Diskussion auf Basis
sachlicher und korrekter Fakten zu führen.


