Wien (OTS) – Die geplanten Kürzungen beim Familienbonus sind für den
Wiener FPÖ-
Klubobmann Maximilian Krauss ein Frontalangriff auf Familien. „Was
als Reform verkauft wird, ist in Wahrheit eine Strafmaßnahme: Wenn
künftig beide Eltern erwerbstätig sein müssen, um den vollen Bonus zu
erhalten, wird aus Entlastung ein Familienmalus. Dabei wird
ignoriert, dass auch Kinderbetreuung Arbeit ist – und zwar
unverzichtbare. Wer seine Kinder selbst betreut, leistet einen
gleichwertigen Beitrag und darf nicht benachteiligt werden!“
Besonders hart trifft es laut Krauss jene Familien, die bewusst
Zeit für ihre Kinder aufbringen. „Wer Verantwortung übernimmt und
seine Kinder selbst erzieht, wird bestraft – das ist völlig absurd.
Familien werden vor die Wahl gestellt: weniger Zeit für die eigenen
Kinder oder finanzielle Einbußen von bis zu 2.000 Euro pro Kind.“
Während auf Familien massive Mehrbelastungen zukommen, setzt
sowohl die Bundesregierung als auch die Wiener Stadtregierung aus
Sicht der FPÖ weiterhin falsche Prioritäten. „Anstatt unsere Familien
zu entlasten, wird Geld nach wie vor großzügig an arbeitsunwillige
Nicht-Österreicher verteilt. Diese Schieflage ist untragbar“,
kritisiert Krauss.
Krauss fordert Bürgermeister Ludwig auf, entsprechend Einfluss
auf die Bundesregierung zu nehmen: „Ludwig kann seinen Einfluss hier
ruhig geltend machen, schließlich gilt er als politischer
Strippenzieher dieser Bundesregierung. Dann soll er auch im Interesse
unserer Familien handeln.
Der Familienbonus muss jedenfalls vollständig erhalten bleiben.
Alles andere wäre ein weiterer Beleg dafür, dass diese ideenlose
Politik allein gegen die eigene Bevölkerung gerichtet ist.“


