Wien (OTS) – Erstmals veranstalteten das Bundesministerium für
Frauen,
Wissenschaft und Forschung (BMFWF), das Bundesministerium für
Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und das
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) einen
gemeinsamen Standort „Forschung im Zentrum“ am Maria-Theresien-Platz
in der Wiener Innenstadt. Die Besucherinnen und Besucher konnten an
zahlreichen Mitmachstationen Wissenschaftler:innen und Forscher:innen
über die Schulter blicken, ihre Forschungsgebiete kennenlernen und
selbst Experimente durchführen.
„Ich bin begeistert vom großen Interesse an der österreichischen
Forschungslandschaft. Die Lange Nacht der Forschung bietet
Forscher:innen eine Bühne und zeigt, wie wichtig Wissenschaft für
unsere Gesellschaft ist. Forschung muss für alle zugänglich sein und
verständlich vermittelt werden. Genau das gelingt hier auf
beeindruckende Weise“, betont Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin
für Frauen, Wissenschaft und Forschung.
„Forschung und Innovation leisten einen wesentlichen Beitrag, um
unser Leben besser zu machen sowie zur Stärkung unseres
Wirtschaftsstandorts und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. In der
Industriestrategie haben wir neun Schlüsseltechnologien und
Stärkefelder definiert, in denen Österreich schon jetzt zur
Weltspitze zählt oder das Potenzial hat dorthin aufzusteigen. Viele
waren bei der Langen Nacht der Forschung hautnah zu erleben“, so
Innovationsminister Peter Hanke.
„Die Lange Nacht der Forschung ist ein Event für die ganze Familie
und bringt Forschung, Neugier und Innovationskraft für alle
verständlich auf die Bühne. Sie zeigt auf anschauliche und
begeisternde Weise, was Forschung kann und warum sie für unser
tägliches Leben, unseren Wohlstand und unsere Zukunft so wichtig ist.
In Österreich kommen mehr als 50 Prozent der gesamten
Forschungsausgaben aus der Industrie und industrienahen
Dienstleistungen. Gerade diese Verbindung von Innovation,
wirtschaftlicher Anwendung und konkreter Umsetzung ist eine besondere
Stärke unseres Forschungsstandorts. Genau das wollen wir nicht nur
fördern, sondern auch sichtbar machen. Danke an alle, die mit ihrem
Einsatz dazu beitragen, dass aus Ideen Fortschritt und aus Forschung
Zukunft wird“, sagt Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus.
Unterhaltsames Bühnenprogramm mit Science Show, Vorträgen,
Verleihung des Oberhummer Awards und Science Slam
Besondere Highlights bot das lebhafte Bühnenprogramm: Der Abend
startete mit einer Science Show für Kinder mit Bernhard Weingartner,
gefolgt von einem Science-Slam-Beitrag zum Thema „Hallstattzeitliches
It-Girl mit Soundeffekt und Social Distancing in der Bronzezeit“,
vorgetragen von Karina Grömer, österreichische Science-Slam-
Staatsmeisterin 2020. Im Anschluss widmete sich Martin Kapun,
Bioinformatiker und „Herr der Fliegen“, der wechselvollen Beziehung
zwischen Fruchtfliege und Mensch.
Nach der Begrüßung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner,
Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Sektionsleiterin Henriette Spyra
(in Vertretung von Bundesminister Peter Hanke) und Generaldirektorin
des NHM Katrin Vohland wurde der „Heinz Oberhummer Award 2026“ für
hervorragende Wissenschaftskommunikation an die britische
Schriftstellerin, Komikerin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin Sandi
Toksvig verliehen.
Als finalen Programmpunkt präsentierten Wissenschaftler:innen der
Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ihre Projekte in einem
Science Slam – mit anschließendem Publikumsvoting für die
überzeugendste Präsentation.
Lange Nacht der Forschung war in ganz Österreich ein voller
Erfolg
192.000 Interessierte nutzten an mehr als 300 Standorten in ganz
Österreich das vielfältige Angebot. Bei über 3.000 Stationen,
Führungen, Workshops, Vorträgen, Live-Präsentationen und Experimenten
wurde Forschung erlebbar, begreifbar und sichtbar gemacht. In Wien
waren es rund 60.000 Besucherinnen und Besucher.
„Mein besonderer Dank geht an die vielen Besucherinnen und
Besucher für ihre Neugierde, die Welt der Wissenschaft und Forschung
hautnah zu erleben. Weiters möchte ich mich beim Organisationsteam
der Langen Nacht der Forschung sowie allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der teilnehmenden Institutionen bedanken“, zeigt sich
Holzleitner erfreut.
„Auch ich freue mich über die hohe Zahl an Besucher:innen und
dass das Engagement der Aussteller:innen mit so großem
Publikumsinteresse belohnt wurde. Ich danke allen Forschenden in den
beteiligten Organisationen sowie dem Organisationsteam, die zum
Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben“, so Innovationsminister
Hanke.
Weitere Informationen zur Langen Nacht der Forschung finden Sie
auf www.langenachtderforschung.at .


