Salzburg/Zell am See (OTS) – Manche Gebäude sind mehr als Beton, Holz
und Glas. Sie erzählen von
Haltung. Von Nähe. Von Verantwortung. Die neue Regionalstelle des
Hilfswerk Salzburg in der Loferer Bundesstraße 75 ist so ein Ort. Mit
ihrer Eröffnung setzte das Hilfswerk ein Zeichen für den Pinzgau –
und für die Menschen, die hier Hilfe brauchen und leisten.
„Mit dem Jahr 2026 nimmt die Regionalstelle ihren umfassenden
Betrieb auf. Rund 230 hauptberufliche Mitarbeitende profitieren damit
von einem modernen Arbeitsumfeld“, betonen Geschäftsführerin Elke
Schmiderer und Geschäftsführer Hermann Hagleitner.
Zwtl.: Neue Qualität des Miteinanders
Regionalleiterin Verena Wieder erinnert an die Anfänge: „Unsere
frühere Regionalstelle war in Schüttdorf in Zell am See – und sie
platzte aus allen Nähten.“ Beim Neubau gehe es „nicht nur um einen
neuen Standort, sondern um eine neue Qualität des Miteinanders. Unser
Ziel ist es, Hilfe im Pinzgau sichtbar und erreichbar zu machen und
dabei höchste Qualität in allen Dienstleistungen zu bieten.“
Das Hilfswerk Salzburg ist mit seinen Angeboten auch in allen 28
Gemeinden des Pinzgaus vertreten. Zu den Schwerpunkten zählen
Hauskrankenpflege, Heimhilfe und Angehörigenentlastung – von Senioren
-Tageszentren bis zu Essen auf Rädern – sowie Kinderbetreuung.
Zwtl.: „Soziale Arbeit braucht Struktur“
Für Christian Struber, Präsident des Hilfswerk Salzburg ist der
Neubau ein strategisches Bekenntnis: „Diese Regionalstelle zeigt,
dass wir Verantwortung übernehmen – für die Region, für die Menschen
und für die Zukunft der Pflege. Wir wollen nicht nur präsent sein,
sondern die Entwicklungen im Pinzgau aktiv mitgestalten.“
Struber betont die Bedeutung moderner Rahmenbedingungen: „Soziale
Arbeit braucht nicht nur Herz, sondern auch Struktur, Ausbildung und
Vernetzung. Genau das vereint dieses Haus.“
Zwtl.: Bildung als Herzstück
Das neue Bildungszentrum, das die Regionalstelle beinhaltet, ist
ein Highlight. In hellen, modernen Seminarräumen finden künftig
Schulungen, Fortbildungen und Lehrgänge statt – darunter auch die
Ausbildung von Heimhilfen direkt im Pinzgau. Die Räume stehen zudem
externen Organisationen und Betrieben zur Miete offen. Ein Ort des
Lernens, aber auch der Begegnung.
Geschäftsführer Simon Radlinger hebt die Zusammenarbeit bei der
Umsetzung hervor: „Dieses Projekt war nur möglich durch das
hervorragende Zusammenspiel aller Beteiligten. Unser Dank gilt
insbesondere allen ausführenden Firmen.“
Baumeister Alfred Waltl von der W2 Manufaktur GmbH verweist auf
das innovative Baukonzept: „Wir haben eine Kombination aus Beton für
die tragenden Elemente und Holz für Decken und Fassade gewählt. Das
ermöglicht eine offene Architektur, kurze Bauzeiten und ein sehr
ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Auf dieses Haus sind wir
wirklich stolz.“
Zwtl.: Ein Ort der Vernetzung
Auch die Stadt Zell am See sieht sich gestärkt. Bürgermeister
Andreas Wimmreuter erklärt: „Das Hilfswerk Salzburg ist ein
verlässlicher Partner für alle Gemeinden und für viele Familien
unverzichtbar.“ Sein Dank gilt dem gesamten Hilfswerk-Team: „Für das
große Engagement, die Professionalität und die Menschlichkeit, mit
der hier gearbeitet wird.“
Das Hilfswerk Salzburg besteht seit 1988, ist heute in allen 119
Gemeinden des Bundeslandes vertreten, beschäftigt rund 1.400
Mitarbeiter*innen, betreut monatlich etwa 9.000 Menschen und vereint
seine Kernkompetenzen in den Bereichen Pflege, Soziale Arbeit und
Pädagogik.


