Wien/Berlin (OTS) – Mit der von der Europäischen Kommission
vorgestellten EU-
Finanzbildungsstrategie wird Finanzbildung erstmals europaweit auf
eine gemeinsame Grundlage gestellt. Ziel ist es, die Bürgerinnen und
Bürger in allen Mitgliedstaaten zu stärken, damit sie fundierte
Entscheidungen zu u.a. Kapitalmarkt, Vorsorge und digitalen
Finanzprodukten treffen können.
Österreich nimmt in diesem Bereich bereits seit 2021 eine
Vorreiterrolle ein: Unter dem Dach der Nationalen
Finanzbildungsstrategie laufen derzeit über 200 Projekte, von
Angeboten für Jugendliche, Frauen, Lehrlinge, berufstätige
Erwachsene, kurz der gesamten Bevölkerung. Themen wie der Umgang mit
Geld, Kredite und Schulden, Konsumentenschutz, Sparen und
Investieren, Risikomanagement und Pensionsvorsorge bis hin zur
Betrugsprävention im digitalen Raum werden dabei angeboten. Ein
zentrales Instrument ist das Finanzbildungsportal „ Finanznavi “, das
seit 2024 täglich viele Menschen mit praxisnahen Informationen
versorgt.
„Finanzbildung ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen
Eigenverantwortung. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge versteht,
trifft klügere Entscheidungen – vom Haushaltsbudget bis zur
Altersvorsorge. In Österreich arbeiten wir intensiv daran, dieses
Wissen allen Menschen zugänglich zu machen. Die neue EU-
Finanzbildungsstrategie bestätigt den von Österreich eingeschlagenen
Kurs. Zudem verleiht sie unseren zahlreichen Maßnahmen weiteren
Rückenwind“, betont Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.
Bereits im Juni hat Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl
die Ausarbeitung einer neuen österreichischen Finanzbildungsstrategie
in Auftrag gegeben, die ab 2027 in Kraft treten soll. Die
Schwerpunkte im Finanzministerium der kommenden Jahre liegen u.a. auf
Kapitalmarktkompetenz, Altersvorsorge für junge Menschen, Schutz im
digitalen Raum sowie zielgruppenspezifischen Angeboten – insbesondere
für Frauen.
Zum Finanznavi geht es hier: https://finanznavi.gv.at/



